“Auch ich bin ein Teuthorn”

Wie es zu korrupten Namen kommt
Auch in der Familie Teuthorn gibt es uneheliche Kinder. Die Folge für den Familienforscher können unklare Namen sein. Von den wenigen mir bisher bekannten Fällen ist einer deshalb besonders interessant, weil er ein schönes Beispiel dafür ist, wie es zu korrupten Namen kommen kann.

Der Vater erfuhr erst ein gutes Jahrzehnt später von der Geburt seines Sprösslings und war einverstanden, dass dieser seinen Namen trüge, überließ aber alles Weitere der Kindsmutter.  Diese ging zum Standesamt und ließ den (Familien-)Namen ihres Sohnes umschreiben. Dem Standesbeamten buchstabierte sie aus der Erinnerung TEUxxxxN. Zwar stimmte die Anzahl der Buchstaben, aber 4 waren durcheinandergeraten, davon einer falsch.

Ihr könnt euch das nicht vorstellen? Dennoch ist es wahr, wenn es sich auch nicht in Deutschland zutrug. Allerdings möchte ich nicht ganz ausschließen, dass ein solcher Fall auch auch bei uns möglich gewesen wäre. Die preußische Verwaltung natürlich ausgenommen!

Übrigens, die Titelzeile stammt aus einer Mitteilung meines jungen Namensvetters, und er bringt damit auf schöne Weise zum Ausdruck, dass er seinen Namen demnächst richtigstellen will.

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