Mit der PDF über Yumpu zum Flipbook

Familiengeschichte anders publizieren


Es geht noch einmal um die Möglichkeiten zum Publizieren von Familiengeschichte. In meiner Buchskizze zu ‚Genealogisches Publizieren‘ hatte ich die Möglichkeit einer PDF-Datei nicht erwähnt. Klar, diese Dateiform gehört ja heute zum selbstverständlichen Handwerkszeug jeden Familienforschers, das nicht mehr besonders erläutert werden muss. Sie ermöglicht die plattformunabhängige Weitergabe von Aufzeichnungen und eingebetteten Bildern und ist das anerkannte Format für Langzeitarchivierung. Das Nutzen von PDFs hat noch zugenommen, seit diese aus den meisten Textprogrammen direkt exportiert werden können. Über verschiedene Reader-Software, von denen Adobe die bekannteste ist, können solche Dateien gelesen werden. Das ist bekannt.

Eine angenehmere und ansprechendere Lösung, solche Dateien zu präsentieren und zu lesen, ist die PDF mit Blättereffekt, auch als Flash-Katalog oder FlipBook bekannt.

Die Schweizer Firma YUMPU – eine Plattform für Online-Magazine – bietet eine kostenlose Einstiegsfunktion in ihr ansonsten kommerzielles Angebot. Nachdem man einen kostenlosen Account angelegt hat, lassen sich PDFs jeglichen Umfangs leicht hochladen. Sie werden umgehend in ein FlipBook umgewandelt. Anschließend ist es möglich, den Titel anzupassen, eine Beschreibung zu verfassen und Schlagworte zu vergeben. Die Dokumente sind nun schon veröffentlicht und über Yumpu auf allen Geräten, also auch Tablet und Smartphone, zu lesen. Des Weiteren kann man verschiedene HTML-Codes erzeugen, um diese auf eigener Website und Blog oder Social-Media-Diensten einzubetten.

Wie bei den meisten der von Familienforschern nutzbaren Angebote mit einem kostenlosen Bereich gibt es auch bei Yumpu Einschränkungen, die erst durch ein Upgrade in eine Bezahlfunktion erweitert werden können. Die Grundfunktionen reichen zum Präsentieren von Dokumenten aller Größen aus, die damit der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. So gelangen auch Texte an ein interessiertes Publikum, die wie zum Beispiel Transkriptionen oder Interpretationen von Quellen nicht für Zeitschrift oder Buch vorgesehen oder geeignet sind.

Und wie sieht das praktisch aus? Seht selbst.

oder hier eingebettet.

Peter Teuthorn
im November 2018

Anmerkung: Dieser Artikel war in neutralerer Form ursprünglich als Beitrag für das geplante CompGen-Blog vorgesehen. Aus Gründen der Aktualität poste ich ihn jetzt in personalisierter Form hier im Feuilleton.