Wie funktioniert Integration ? – Der Hype vom 9. Dezember

Zitate vom 9.12.2014

Die CSU fordert in Deutschland lebende Ausländer auf, sich grundsätzlich auf Deutsch zu unterhalten – in der Öffentlichkeit, aber auch zu Hause in der eigenen Familie. “Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen“, heißt es in einem Leitantrags-Entwurf für den Parteitag. [...] Die anderen Parteien überschlagen sich vor Kritik. [...] SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Die CSU ist in Absurdistan angekommen.“ Der Vorschlag sei „zum Schreien komisch“, wenn er nicht so brandgefährlich wäre. Gegenüber der „Bild am Sonntag“ sprach Fahimi von einem „komplett bescheuerten Vorschlag“. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Thomas Oppermann, sagte der Zeitung „Welt“: „Der Vorschlag eignet sich für den Satiregipfel.“

“Lebensfremder geht’s nicht”

Wirklich? Warum diese Aufregung? In der Einwanderungsszene Deutscher in den USA gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging es nicht nur um Integration sondern sogar um Assimilation! Und was taten die Familien, damit ihre Kinder möglichst schnell Amerikaner wurden? Sie sprachen in ihrem Beisein nur Englisch. Erst wenn die Kinder im Bett waren, erlaubten sie sich mit ihren deutschen Landsleuten ihre Muttersprache.

Hermann Wilhelm E. Suphan (1859-1951) and his young wife Ida, born Scheffler, came to New York in 1882. They originally settled in Manhattan. Their first son William Herman was born here in 1884. [...] It became clear that to be American also signified to speak English. Intelligent immigrants now understood, that their children’s future depended from quick assimilation. [...] Although the immigrant Hermann Wilhelm E. and his family “lived in essentially a German enclave in Brooklyn” – where they had bought real estate – “they would not allow their friends to come over until the three boys (William, Herman and Frank) were in bed so that the children would not hear German being spoken at home. They were determined that the three boys would only learn English and be proper Americans.” The immigrants’ son, William Herman (see below), marrying out of the German-American community accelerated assimilation by this decision.

(2005:  http://www.teu-net.de/genealogie/familien-andere/suphan/suphanstory_e.html)

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Das “elektrische Buch” – ganz frisch

Ausgesuchte BLOG-Artikel der letzten 8 Jahre jetzt als eBook

Beiträge zur Genealogie kann man auch auf dem eBook-Reader, dem Smartphone oder dem Tablet lesen. Einzige Voraussetzung ist eine Datei im EPUB-Format.

Meine frischen Erfahrungen zum Schreiben, Konvertieren und Lesen solcher eBooks habe ich gerade unter dem Reiter <Werkstatt> dieses Blogs zusammengefasst.  Dort sind auch meine eigenen ersten beiden eBooks herunterzuladen. Die Lektüre eignet sich natürlich am besten für Bahnfahrten zu genealogischen Ereignissen.

Die Titel der eBook-Bibliothek sind unter dem obigen Reiter herunterzuladen:

Von Frankenhausen in die Welt – Ein Genealogisches Lesebuch, Oktober 2014

“Alle Beiträge dieses Buches erschienen bereits in den Jahren 2006 bis 2013 in meinem Blog. Ich habe hier solche Artikel ausgewählt, die mir selbst doch über den Tag hinaus wichtig sind. Inhaltlich behandeln sie sowohl Fragen meiner eigenen Familiengeschichte als auch Fragen und Beobachtungen von mehr allgemeinem, aber natürlich immer genealogischem Belang.Aus der Chronologie habe ich vier Themenfelder herausgehoben. Es sind die Familie Bachmann-Corvinus, die Stadt Frankenhausen, die schulische und universitäre Bildung sowie das Feld der Wanderungen innerhalb Deutschlands und nach Übersee.

Mit dem eBook bewege ich mich immer noch auf einem Versuchsfeld, sowohl beim Schreiben als auch Benutzen. Nutzen auch Sie die Markierungen als Lesezeichen und die Notizen, um andere oder ergänzende Ansichten festzuhalten! Und vor allem freuen Sie sich, auf Ihrem eBook-Reader mit wenig Platzbedarf auch Texte zu unserem Hobby überall dabei zu haben. Das ist derzeit mein Mehrwert gegenüber dem gedruckten Buch.”

Bereits im September:

Genealogisches Publizieren, September 2014

“Diese Arbeit wird ganz bewusst im Original als eBook bereitgestellt. Ich probiere damit ein Medium aus, dem ich zutraue, künftig für das Veröffentlichen genealogischer Forschungsergebnisse eine wichtige Rolle zu spielen. Schon jetzt aber scheint es mir besonders geeignet, Zwischenergebnisse der eigenen in Fluss befindlichen Familienforschung auf einfache Art preiswert zu veröffentlichen. Das Medium eBook erlaubt es auch, eine überarbeitete oder erweiterte Version unkompliziert zu erzeugen und herauszugeben. Die Entscheidung für eine Veröffentlichung mit ISBN schränkt diese Möglichkeit allerdings wieder ein, da dieser Schritt die endgültige Veröffentlichung bedeutet.”


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Auch das war 66DTG14 Kassel – Impressionen

So ein Gedrängel auf dem Genealogentag!

“Guck ‘mal die Genealogen sind in Kassel! So seh’n die also aus! Auch GenealogINNEN gibt es.  Aber ihr braucht nicht so zu drängeln. Die lassen noch Stammbäume für euch übrig. ” (Ausstellung “Komische Bilder”)

…     und was macht der Müller in Kassel?

Ein Schuh mit Kick. Wer spielt denn mit so einem Schuh?

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