{"id":4317,"date":"2014-10-01T17:28:38","date_gmt":"2014-10-01T15:28:38","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?page_id=4317"},"modified":"2014-10-01T17:28:38","modified_gmt":"2014-10-01T15:28:38","slug":"ebook","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?page_id=4317","title":{"rendered":"eBook"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #993300;\">Das eBook &amp; die Genealogie<\/span><\/h3>\n<p>Ich gehe hier der Frage nach, ob und wie das eBook f\u00fcr das Ver\u00f6ffentlichen von Texten unseres Hobbys, der Familiengeschichtsforschung,<strong> <\/strong>taugt. Die Frage ist, ob es Sinn gibt, die Ergebnisse genealogischer Forschung mittels des Mediums eBook zu verbreiten.<br \/>\nEine erste Antwort ist, ja aber &#8230;.<br \/>\n&#8230;. Es ist schnell erkennbar, dass sich das\u00a0 Medium nicht dazu eignet, Listen, Graphiken\u00a0 und Tabellen weiterzugeben. Aber f\u00fcr <strong><span style=\"color: #333300;\">Geschichten, Erinnerungen, Episoden aus der Familiengeschichte, auch f\u00fcr Ortsbeschreibungen und \u00c4hnliches<\/span><\/strong>, ganz vorz\u00fcglich auch f\u00fcr eigene Texte, die noch gepr\u00fcft, ver\u00e4ndert oder einfach auf Fehler durchgesehen werden m\u00fcssen, ist diese Form besonders gut geeignet. Neben dem reinen Text lassen sich auch Fotos und Scans erg\u00e4nzend darstellen. Allerdings braucht es daf\u00fcr viel Augenma\u00df. Eigentlich geben Bilder nur Sinn, wenn das Ausgabeger\u00e4t ein Tablet ist. Bei einer derzeitigen Ger\u00e4tepalette von SW-eBook-Reader \u00fcber Smartphone bis Tablet und Browseransicht ist die Beschr\u00e4nkung auf sehr wenige Bilder anzuraten. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass das Werk allein schon aus technischen Gr\u00fcnden verrissen wird.<br \/>\nEin weiterer Aspekt, sich mit dem eBook zu befassen, liegt darin, dass die Zahl der Besitzer von eBook-Readern  in wenigen Jahren mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit exponentiell  zugenommen haben wird;\u00a0 eBooks sind ja, wie gerade erw\u00e4hnt,\u00a0 auch \u00fcber weitere Ausgabeger\u00e4te zu lesen. Au\u00dferdem sind Texte nahezu ohne Kosten ansprechend zu erstellen und k\u00f6nnen im Familien- und Freundeskreis leicht weitergegeben werden. Bei einer weiteren Akzeptanz der Technik k\u00f6nnten so ganze Pools kleiner familiengeschichtlicher Abhandlungen entsstehen.<br \/>\nWenn sich die Methode durchsetzt, k\u00f6nnte sich das eBook als Vorstufe zum Buch etablieren, nicht umgekehrt. Den Grund f\u00fcr diese Erwartung sehe ich in der minimalen Formatierung eines eBook-Textes. Auf dieser einfachen Basis w\u00fcrden dann komplexere Formatierungen auf dem Wege zum Buch folgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Grunds\u00e4tzliches<\/h3>\n<p>Wie bei anderen Technikentwicklungen &#8211; Schmalfilm, Videokasetten u.a. &#8211; wurden parallel mehrere Formate entwickelt, die weiter nebeneinasnder bestehen, aber untereinander nicht kompatibel sind. In Deutschland und dem nicht englischsprachigen Europa bietet sich das von Amazon unabh\u00e4ngige offene EPUB-Format an. Alle k\u00fcnftigen Aussagen beziehen sich darauf. Es ist aber m\u00f6glich, in diesem Format erstellte Buch-Dateien mittels Konvertern in das Apple- und sogar in das Kindle-Format umzuformen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?page_id=4379\" target=\"_blank\">eBook schreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?page_id=4406\" target=\"_blank\">eBook konvertieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?page_id=4320\" target=\"_blank\">eBooks lesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?page_id=4095\" target=\"_blank\">eBook-Bibliothek<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Ausf\u00fchrungen sind \u00fcber die Hauptnavigation oder \u00fcber die vorstehenden Links erreichbar. (Stand Herbst 2014, kleine Aktualisierungen in den Folgekapiteln.)<br \/>\nIm September wird in der ComputerGenealogie 3\/2015 ein Artikel zum Publizieren per eBook f\u00fcr Familienforscher erscheinen.<br \/>\nStand Mitte 2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das eBook &amp; die Genealogie Ich gehe hier der Frage nach, ob und wie das eBook f\u00fcr das Ver\u00f6ffentlichen von Texten unseres Hobbys, der Familiengeschichtsforschung, taugt. 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