{"id":2054,"date":"2011-06-22T23:47:06","date_gmt":"2011-06-22T21:47:06","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=2054"},"modified":"2011-06-22T23:47:06","modified_gmt":"2011-06-22T21:47:06","slug":"auswandererbriefe-noch-einmal-zmfg-heft-22011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=2054","title":{"rendered":"Auswandererbriefe &#8211; noch einmal ZMFG-Heft 2\/2011"},"content":{"rendered":"<p>Der wohl wichtigste Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift f\u00fcr Mitteldeutsche Familiengeschichte befasst sich unter dem Titel <strong>&#8222;Auswandererbriefe als kommunikative Br\u00fccke&#8220;<\/strong> (S. 65-84) mit Auswanderer-Briefsammlungen nicht nur als Quellentyp f\u00fcr die Familienforschung, sondern als wichtiger Quellengattung f\u00fcr verschiedene wissenschaftliche Disziplinen.<br \/>\nMit Prof.\u00a0 Dr.\u00a0 Ursula Lehmkuhl, Lehrstuhl f\u00fct Internationale Geschichte der Uni Trier, hat die Schriftleitung\u00a0 wieder eine Autorin gewinnen k\u00f6nnen, die uns Familienforschern ein hilfswissenschaftliches Thema umfassend vorstellt. <!--more-->Dieser Beitrag setzt nach meiner Beobachtung die Reihe wichtiger grunds\u00e4tzlicher Beitr\u00e4ge fort, von denen mir aus \u00fcberschaubarer Zeit die Aufs\u00e4tze von Dr. Stanislaw-Kemenah zur Quellengattung <strong>Supplikationen<\/strong> (ZMFG-Heft3\/2010) und von Dr. Kunze zu <strong>Leichenpredigten<\/strong> (Heft1\/2011) in frischer guter Erinnerung sind.\u00a0 Solche grundlegenden Darlegungen geben der ZMFG ein, wie ich meine, starkes Profil. Und es ist sehr zu w\u00fcnschen, dass diese Reihe fortgesetzt wird.<br \/>\nFrau Lehmkuhl holt die Auswandererbriefe aus der Ecke gef\u00e4lliger Illustrationen f\u00fcr Familiengeschichten heraus und r\u00e4umt auch mit dem Vorurteil auf,\u00a0 die Briefeschreiber h\u00e4tten oft zu positive Beschreibungen der neuen Verh\u00e4ltnisse gegeben, um eigenes Scheitern sch\u00f6n zu reden. Solche Erkenntnisse lassen die rund 12.000 Briefe der Bochumer Auswanderer-Brief-Sammlung (BABS) sowie die Auswanderer-Briefsammlung der Forschungsbibliothek Gotha (NABS) mit rund 10.000 Briefen zu.<br \/>\nNat\u00fcrlich wird der Wunsch des einzelnen Familienforschers, solche Dokumente f\u00fcr die eigene Familie zu finden, selten in Erf\u00fcllung gehen.\u00a0 Aber auch f\u00fcr diesen k\u00f6nnen die Briefsammlungen ein Erkenntnisgewinn sein, wenn er Schilderungen von Situationen findet, die \u00e4hnlichen Erlebnissen der eigenen Familie nahe kommen.<br \/>\nBesonders faszinierend ist das Projekt zur Auswandererfamilie Bohn, das auf einer Serie von 201 Briefen des Zeitraums von 1852 bis 2005 aufsetzen kann.<br \/>\nWertvoll f\u00fcr alle, die sich mit Auswandererforschung befassen, d\u00fcrften die umfangreichen <a href=\"http:\/\/www.auswandererbriefe.de\/publikationen.html\" target=\"_self\">bibliographischen Angaben<\/a> zu dem Themenfeld Auswandererbriefe sein.\u00a0 Weiteres unter <a href=\"http:\/\/www.auswandererbriefe.de\/kooperationspartner.htm\" target=\"_blank\">http:\/\/www.auswandererbriefe.de\/kooperationspartner.htm<\/a><br \/>\nPT<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der wohl wichtigste Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift f\u00fcr Mitteldeutsche Familiengeschichte befasst sich unter dem Titel &#8222;Auswandererbriefe als kommunikative Br\u00fccke&#8220; (S. 65-84) mit Auswanderer-Briefsammlungen nicht nur als Quellentyp <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=2054\">Lesen Sie weiter &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[28,3,9,11],"tags":[],"class_list":["post-2054","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-amerika","category-auswanderung","category-geschichte","category-literatur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2054","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2054"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2054\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2054"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2054"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2054"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}