{"id":46,"date":"2008-09-26T18:05:58","date_gmt":"2008-09-26T11:05:58","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=46"},"modified":"2008-09-26T18:05:58","modified_gmt":"2008-09-26T11:05:58","slug":"ancestry-rootsweb-gedbas-oder-alles-fliest-2-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=46","title":{"rendered":"Ancestry \/ Rootsweb \/ GedBas &#8211; Viel Datenm\u00fcll"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Bezahl- oder freie Seiten? Darum geht es jetzt nicht.\u00a0 Mein Vetter Allan hatte mir einen kurzfristigen Zugang zu <strong>Ancestry <\/strong>geschenkt. Sch\u00f6ne Idee, aber leider war Sommer! Meine knappen Versuche waren aber aufschlussreich.\u00a0 Zuerst einmal gro\u00dfer Applaus! Man kann dem Konzept rein sachlich nichts entgegenhalten. Ich meine sogar, wer sein Kapitel Amerika- und Auswanderungsforschung endlich abschlie\u00dfen oder auch nur vorantreiben will, kommt an einem befristeten Komplett-Abo nicht vorbei.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">\u00dcbrigens k\u00f6nnen auch &#8218;Verschmelzungs&#8216;-Freunde schon mal bei Ancestry \u00fcben! Auch das ist beeindruckend. Im Ernst. Wenn dann aber das kostenpflichtige Abo abgelaufen ist, bleibt das Erschmolzene (produzierte Family Trees) dort zur\u00fcck und kann nat\u00fcrlich auch zu einer in die Irre f\u00fchrenden Quelle werden. Wer wegen nachtr\u00e4glicher Selbstzweifel deshalb sein Produkt noch einmal \u00fcberpr\u00fcfen m\u00f6chte, hat nun ohne Schl\u00fcssel keinen Zugang mehr zu den seinerzeit offenen Quellen.\u00a0 Das ist ein Problem!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Nun kann man nat\u00fcrlich auch auf andere Weise und \u00fcberall Unfug anstellen. <!--more-->Einem befreundeten Familienforscher nannte ich leichtsinnigerweise einen &#8218;vermuteten&#8216; Vater.\u00a0 Das sollte man nicht machen! Der gute Mann stellte den VERMUTETEN dann in <strong>GedBas <\/strong>ein. Zwar hat er den Zweifel auch sauber \u00fcbernommen, sich also durchaus korrekt verhalten. Aber man muss schon besonders genau hinschauen, um das dann in der Familienblattansicht von GedBas zu erkennen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Das hat nun ein amerikanischer Familienforscher per Download \u00fcbernommen und in <strong>RootsWeb <\/strong>eingestellt.<span> <\/span>Und hier wird die Vermutung nun schon fast zur Tatsache. Meinen Freund kann ich noch selbst dar\u00fcber verst\u00e4ndigen, dass sich meine Vermutung bei weiterer Recherche inzwischen in Luft aufgel\u00f6st hat. Den RootsWeb-Kollegen kann ich gar nicht erreichen, weil seine verschl\u00fcsselte Mail-Adresse zu Ancestry f\u00fchrt. Und die wollen erst &#8218;mal Dollars, bevor sie mich einlassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Dass auch sonst in den genannten Datenbanken manch kreativer Unsinn zu finden ist, scheint unvermeidbar. Erst k\u00fcrzlich stellte ich eine unsinnige Verkn\u00fcpfung zu meiner Familie fest. Der \u00fcbereifrige Kollege hatte wohl Daten auf meiner Website gefunden und sich Zusammenh\u00e4nge zusammengereimt. Ein weiterer Forscherkollege hatte das als Fakt genommen. Es w\u00e4re einfacher gewesen bei mir die<span> <\/span>Zusammenh\u00e4nge<span> <\/span>zu erfragen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">So wachsen und wachsen die M\u00fcllberge und werden wohl nie wegger\u00e4umt werden, so lange der im Netz verf\u00fcgbare\u00a0 Speicherplatz immer noch schneller w\u00e4chst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und hinsichtlich des quellenbewussten Arbeitens scheint es wie mit der Bildungspolitik. <strong>Das <\/strong><strong>Defizit ist un\u00fcbersehbar!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bezahl- oder freie Seiten? Darum geht es jetzt nicht.\u00a0 Mein Vetter Allan hatte mir einen kurzfristigen Zugang zu Ancestry geschenkt. Sch\u00f6ne Idee, aber leider war Sommer! 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