{"id":4984,"date":"2016-05-22T00:25:09","date_gmt":"2016-05-21T22:25:09","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=4984"},"modified":"2019-05-21T10:45:30","modified_gmt":"2019-05-21T10:45:30","slug":"wie-wecke-ich-interesse-fur-meine-familiengeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=4984","title":{"rendered":"Wie wecke ich Interesse f\u00fcr meine Familiengeschichte?"},"content":{"rendered":"<p>Das ist ein altes Thema ohne Patentl\u00f6sung. Sicher kann ich Familie und Freunde nicht mit einer Kekule-Auflistung f\u00fcr meine Familiengeschichte gewinnen. Wie denn aber? Vielleicht so? (Auszug aus Emil Franckes <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160731053948\/https:\/\/www.tolino-media.de\/ebooks\/emil-francke-el-hierro-ebook-tolino-AVGr4PcnqJ0UzZdBsBmq?toplistType=undefined\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reisebuch El Hierro<\/a>, mit freundlicher Genehmigung des Autors)<\/p>\n<h1><strong><span style=\"color: #993300;\">Ein Abendgespr\u00e4ch<\/span><\/strong><\/h1>\n<p>\u201eLieber Carlos, du hast mir in kurzer Zeit so viel Interessantes \u00fcber <!--more-->die Insel erz\u00e4hlt. Ich muss es sich nicht nur setzen lassen, sondern durch eigenes Sehen und Erleben in mich aufnehmen. Lass uns doch heute Abend einmal die Insel beiseite legen und \u00fcber unser Hobby sprechen. Nat\u00fcrlich nur wenn du Lust hast. Wei\u00dft du, an unserem monatlichen Familienforscher-Stammtisch achten wir beide ja immer darauf, dass viele Themen angesprochen werden, die m\u00f6glichst alle interessieren, aber es bleibt zu wenig Zeit f\u00fcr die eigene Familiengeschichte. Seien wir &#8218;mal ehrlich. Eigentlich interessiert uns Familienforscher ja vor allem die eigene Geschichte. Und so wissen wir im Grunde gegenseitig wenig von unseren jeweiligen Familien. Hier haben wir ja gen\u00fcgend Zeit, einander in Ruhe zuzuh\u00f6ren. Ich f\u00fchle jetzt schon diese Entschleunigung und sie tut richtig gut. Also, fang\u2019 doch mal an. Was ich mir definitiv aus unseren bisherigen Gespr\u00e4chen gemerkt habe, ist, dass du in der Vaterlinie aus einer alten Frankenh\u00e4user Ratsfamilie stammst. Damit dir die Zunge nicht austrocknet, habe ich vor einer Stunde schon eine Flasche von Uwes Monte entkorkt. Wir haben aber mindestens noch eine zweite und dritte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDu wei\u00dft viel zu genau, dass ich bei diesem Thema auch aus dem Trockenen starte, aber bei einem Monte redet es sich nat\u00fcrlich noch besser. Die Herkunft der Familie erinnerst du richtig. Ich habe es ja auch wohl mehr als einmal erw\u00e4hnt. Einverstanden. Aber du kannst dir denken, dass es eine lange und ausf\u00fchrliche Geschichte ist. F\u00fcr die F\u00fclle der Daten habe ich bisher noch keine vern\u00fcnftige Form gefunden. Au\u00dferdem ist dies, wie immer in der Genealogie, eine never ending story. Lass mich eine Kurzform versuchen. Aber selbst f\u00fcr die wird ein Abend schwerlich ausreichen.\u201c<\/p>\n<p>So ergab es sich, dass Carlos mit dem Erz\u00e4hlen begann und der Abend lang wurde. Er selbst stamme \u00fcbrigens nur indirekt aus dieser Familie, die in ihrem Wappen seit jeher ein Horn und Eichenbl\u00e4tter trage. Er denke, dass sich die Herkunft wohl kaum auf Postillione oder J\u00e4ger und F\u00f6rster beziehe, auch nicht auf einen Milit\u00e4rmusiker, sondern eher von einer dieser Hausmarken stamme, die zur Zeit des beginnenden Gebrauchs von Familiennamen bei dieser Familie namengebend war. Er wolle dem aber nicht weiter nachgehen, da auch das Institut des ber\u00fchmten Namensforschers Professor Udolph hierzu so viele Erkl\u00e4rungsvarianten f\u00fcr m\u00f6glich halte, dass weitere Deutungsversuche nichts br\u00e4chten. Sein eigener Urgro\u00dfvater sei das Produkt eines dieser selten thematisierten Fehltritte in der angesehenen Familie, der dann den Namen seiner sch\u00f6nen Mutter erhalten habe. Immer noch besser, als ein anderer ganz fr\u00fcher durch einen Chronikeintrag des Pfarrers bekannt gewordener Fehltritt in dieser Familie. Der damals vierte collega an der st\u00e4dtischen Lateinschule hatte anfangs Probleme mit seiner Vaterschaft, so dass die Mutter, eine attraktive Witwe, den Neugeborenen zun\u00e4chst aussetzte. Seitdem hatte das unschuldige Kind einfach Thomas Fundeling gehei\u00dfen, und Carlos hatte herausgefunden, dass einem Spross aus diesem Familienzweig sogar nach der nachtr\u00e4glichen Legitimation noch in der n\u00e4chsten Generation der Zusatz Fundeling geblieben war. Im Vergleich zur damaligen lutherisch orthodoxen Praxis sind heutige Diskriminierungen harmlos. \u201eIch sehe, dass ich schon zu Beginn abschweife. Ich muss versuchen, mich auf meine Frankenh\u00e4user Ratsfamilie zu konzentrieren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eVon dieser Familie, die sich wie gesagt mit Eichenlaub und Hifthorn &#8218;wappnete&#8216;, gab es in der Stadt schon vor der Reformation verschiedene Familienzweige. Sie geh\u00f6rte immer zu denen, die die Geschicke der Stadt leiteten. In den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten h\u00e4tte man sie dem Patriziat zugerechnet. Aber in Frankenhausen sollte man die Regierenden nicht so nennen. Sie \u00fcbten weiterhin ihr Handwerk aus und behielten somit Bodenhaftung. Mit den Schwarzburger Herren der Stadt waren sie nicht immer einer Meinung und so kam es, dass der Familienname auch unter denen erw\u00e4hnt wird, die mit Thomas M\u00fcnzer sympathisierten und deshalb nach der im Mai 1525 oberhalb der Stadt verlorenen Bauernkriegsschlacht den siegenden F\u00fcrsten Strafgelder zahlen mussten. Schlecht f\u00fcr sie, sch\u00f6n f\u00fcr uns Heutige, denn das dazu verfasste Dokument gibt uns wichtige Informationen zu ihrem Besitz. Und so kennen wir den Hausbesitz dieser Familienmitglieder, wissen um ihren Anteil an den Salzsiedepfannen, Feldern und Weinbergen und um ihr Braurecht. Mitte des 16. Jahrhunderts ist mit dem Ratskumpan Joachim der Spitzenahn unserer Familie nachgewiesen. Wie er waren auch in den folgenden Generationen der Schuster, Tuchmacher und Seifensieder immer einige dieser Brau- und Pfannherren Ratsschreiber, Ratsk\u00e4mmerer oder B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>Als ich historisch noch unwissend war, hatte ich zu diesen Funktionen leise vor mich hin gespottet. Das konnten in einer so \u00fcbersichtlichen kleinen Stadt ja keine besonders schwierigen \u00c4mter sein. Sp\u00e4ter wurde mir klar, dass ich da wohl etwas ziemlich untersch\u00e4tzt hatte. Auch erwarben sich viele der k\u00fcnftigen Amtstr\u00e4ger dazu n\u00f6tiges Wissen durch Studium an den umliegenden Universit\u00e4ten. Diejenigen, deren Kenntnisse in ihrer Heimatstadt nicht ben\u00f6tigt wurden, wanderten als Pfarrer, Juristen, Amtm\u00e4nner und Lehrer in andere Herrschaftsbereiche. Konkret waren das Fehmarn, das ostfriesische Jever, Hessen und Holstein. Mit den politischen und technologischen Umbr\u00fcchen des 19. Jahrhunderts nahm diese Abwanderung um die Mitte des Jahrhunderts zu und wendete sich wie bei vielen Deutschen bis nach Amerika. So gibt es f\u00fcr meine genealogische und sozialgeschichtliche Neugier ein weites und fruchtbares Feld. Ich k\u00f6nnte \u00fcber Christian berichten, der in schweren Jahren des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges als B\u00fcrgermeister mit diplomatischem Geschick und Standverm\u00f6gen einmal die \u00dcbergriffe der Wallensteiner, dann wiederum der Schweden abwehren musste. Ich k\u00f6nnte den im Nachlass des Rentmeisters Andreas aufgef\u00fchrten Einsp\u00e4nner herausgreifen, mit dem der Cammerrath wohl um 1750 seine Dienstreisen nach Rudolstadt bestritt. Auch der B\u00fcrgermeister G\u00fcnter Heinrich Philipp, der ab 1839 f\u00fcr f\u00fcnf Jahre zu den ersten Landtagsabgeordneten Th\u00fcringens geh\u00f6rte, w\u00e4re eine Geschichte wert. Spannend auch der sp\u00e4tere Frankenh\u00e4user Arzt Johann Christian David, der als Student in Leipzig zu den Sch\u00fclern und Versuchspersonen Hahnemanns, des Begr\u00fcnders der Hom\u00f6opathie, geh\u00f6rte. &#8211; Ich k\u00f6nnte! Aber keine Sorge, ich belasse es bei den Andeutungen.\u201c<\/p>\n<p>So viele Nachfragen ich gehabt h\u00e4tte, so war ich Carlos zu der jetzt schon fortgeschrittenen Stunde f\u00fcr seine Zur\u00fcckhaltung doch dankbar. Ich hatte ihn ja zum Erz\u00e4hlen ermuntert, und er hatte es geschafft, ein vergangenes halbes Jahrtausend in eine kleine Skizze zu pressen. Wie klug von ihm. So, w\u00fcrde ich ihm bei sp\u00e4terer Gelegenheit gerne wieder zuh\u00f6ren.<\/p>\n<h1 id=\"auto_bookmark_toc_1\"><span style=\"color: #993300;\">Noch ein genealogisches Abendgespr\u00e4ch<\/span><\/h1>\n<p>\u201eDie Art, wie du mir deine Familiengeschichte erz\u00e4hlt hast, ist genau das, was ich mir von anderen Forscherkollegen w\u00fcnschen w\u00fcrde. Leider passiert das zu selten. Immer noch wird Familiengeschichte fast ausschlie\u00dflich nach einem der genealogischen Ordnungsmodelle pr\u00e4sentiert, etwa nach dem Kekule-System, wenn man von einem Probanden in die Vergangenheit geht oder nach entsprechenden Systemen von einem Spitzenahn in die Gegenwart. Jedenfalls findest du in den genealogischen Zeitschriften fast immer diese Form. Nach diesen Vorgaben h\u00e4ttest du mit deinem Stammvater begonnen, alle seine Kinder genannt, mit deren Geburts- und Taufdaten, Ehen, Sterbe- und Beerdigungsdaten. Dann h\u00e4ttest du die Ehen mit Nachwuchs benannt, die weiteren Generationen soweit wie m\u00f6glich beschrieben und erst beim Aussterben einer Linie aufgeh\u00f6rt. Zuletzt h\u00e4ttest du die Darstellung wahrscheinlich aus Datenschutzgr\u00fcnden bei deinem Urgro\u00dfvater, vielleicht auch erst Gro\u00dfvater enden lassen. Habe ich recht?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDu hast mich ja gerade daf\u00fcr gelobt, dass ich es nicht getan habe. Aber ich muss dir gestehen, dass ich in einem Zeitschriftenartikel auch die von dir gerade beschriebene Form w\u00e4hlen w\u00fcrde. Und das mit \u00dcberzeugung. Das ist doch die Tradition genealogischer Darstellungen, die sich bew\u00e4hrt hat und von den Kollegen erwartet wird. Ich musste mich k\u00fcrzlich sogar daf\u00fcr rechtfertigen, dass meine Form einer Stammlinie nicht genau der vor Jahren von der Leipziger Zentralstelle f\u00fcr Genealogie herausgegebenen Richtlinie entspreche. Das lag daran, das ich ein Genealogieprogramm verwende und dessen Systematik folge. Ich habe im Laufe dieser Diskussion erfahren, dass Puristen sogar solche Hilfen ablehnen. Soweit gehe ich nicht. Aber ich halte es f\u00fcr richtig, der Tradition zu folgen. Im \u00fcbrigen ist es nur mit dieser Form m\u00f6glich, Forscherkollegen Daten anzubieten, an die sie ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen. Da wirst du mir ja wohl zustimmen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eInteressant Carlos, dass du offensichtlich zweigleisig f\u00e4hrst, einmal in der Publikation, wie gerade beschrieben, zum anderen im lockeren m\u00fcndlichen Bericht in der Form, die mir so gefallen hat. Einer Form, die ich selbst auch f\u00fcr Publikationen bevorzuge. Dein Argument, dann w\u00fcrde ich Forscherkollegen Informationen vorenthalten, kann ich f\u00fcr mein Vorgehen entkr\u00e4ften. Denn ich lasse meinen Darstellungen als Anhang je nach Thema genaue Vorfahren- oder Nachfahrenlisten folgen. Seit ich vor einigen Jahren mit dieser damals noch als unorthodox geltenden Form begonnen habe, kann ich jetzt doch beobachten, dass mehr und mehr Forscherinnen und Forscher \u00e4hnlich verfahren. \u00dcber diese Anzeichen eines Wandels freue ich mich nat\u00fcrlich. Mit dieser Darstellungsform kann ich n\u00e4mlich auch mein Ziel umsetzen, sozialgeschichtliche Darstellungen oder wenigstens Anmerkungen in die Familiengeschichte zu integrieren. Denn das ist doch das Wichtigste, dass wir versuchen zu verstehen, wie und unter welchen Bedingungen unsere Vorfahren ihr Leben in einer bestimmten Zeit gemeistert haben. Also, nimm es mir nicht \u00fcbel, aber deine traditionelle Darstellung halte ich einfach f\u00fcr \u00fcberholt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen ja nicht in allem \u00fcbereinstimmen\u201c, meldete sich Carlos, \u201eaber deine Forderung zum sozialgeschichtlichen Hintergrund ist auch mein Anliegen. Ich habe aber ehrlich gesagt noch keine befriedigende L\u00f6sung daf\u00fcr gefunden. Ganz allgemein finde ich es schwierig eine vern\u00fcnftige Form zu finden, zeitgeschichtliche Gegebenheiten und Familiengeschichte und die darin gegebenen Abh\u00e4ngigkeiten optimal darzustellen.\u201c<\/p>\n<p>Beide gingen wir ganz in unserem Hobby auf, betrieben es so ernsthaft, dass unsere Familien manchmal den Kopf dar\u00fcber sch\u00fcttelten, und doch hatten wir, nicht was die Forschung sondern die Darstellung des Erforschten angeht, ziemlich unterschiedliche Ansichten. Mit solchen Gedanken endete wohl f\u00fcr beide von uns dieses Abendgespr\u00e4ch.<br \/>\nAuszug aus Emil Frankes <a href=\"https:\/\/emilfrancke.jimdo.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reisebuch El Hierro<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist ein altes Thema ohne Patentl\u00f6sung. Sicher kann ich Familie und Freunde nicht mit einer Kekule-Auflistung f\u00fcr meine Familiengeschichte gewinnen. Wie denn aber? Vielleicht so? (Auszug aus Emil Franckes <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=4984\">Lesen Sie weiter &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[7,33,11,16,17,23],"tags":[40,125],"class_list":["post-4984","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-familie","category-frankenhausen","category-literatur","category-publizieren","category-reisen","category-stammtisch","tag-genealogisches-gesprach","tag-ebook"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4984"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4984\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8529,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4984\/revisions\/8529"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}