{"id":6461,"date":"2017-05-23T13:24:40","date_gmt":"2017-05-23T11:24:40","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=6461"},"modified":"2018-05-01T20:14:59","modified_gmt":"2018-05-01T20:14:59","slug":"fahnden-nach-den-ahnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=6461","title":{"rendered":"&#8218;Fahnden nach den Ahnen&#8216;"},"content":{"rendered":"<h3>Angekommen in der Wissenschaft!<\/h3>\n<figure id=\"attachment_6462\" aria-describedby=\"caption-attachment-6462\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6462\" title=\"Der Spiegel Nr. 21 \/20.5.2017, S. 100-103.\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170523_125003-1024x336.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"210\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6462\" class=\"wp-caption-text\">Der Spiegel Nr. 21 \/20.5.2017, S. 100-103.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\">Genealogy &#8211; Genealogie &#8211; Ahnenforschung &#8211; Familienforschung &#8211; Familiengeschichtsforschung \/ Sch\u00f6ne PR\u00a0 &#8211;\u00a0 f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/compgen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verein f\u00fcr Computergenealogie<\/a> und die <a href=\"http:\/\/wiki-de.genealogy.net\/Deutsche_Zentralstelle_f%C3%BCr_Genealogie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsche Zentralstelle f\u00fcr Genealogie <\/a><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Mein kleiner Rezensionsversuch<\/h3>\n<p>Ich versuche eine Art Rezension. Schnell, einigerma\u00dfen kurz, subjektiv und ohne Anleihen bei Herrn Beckmesser. Ich verstecke meine Meinung nicht hinter dem ber\u00fchmten Berg, indem ich gleich zu Anfang bekenne, den Artikel im Wesentlichen gut gelungen zu finden. Sticheleien m\u00fcssen trotzdem folgen. Ohne sie machte das Ganze ja keinen Spa\u00df.<\/p>\n<p>Der Artikel beginnt mit einem sch\u00f6nen, wenngleich f\u00fcr meinen Geschmack leicht \u00fcberdimensionierten Portr\u00e4t von Timo K. vor dessen genealogischen Devotionalien. Ein Facebook-Freund kommentierte das Bild treffend: \u201eNoch 3 cm nach links, dann kannst Du Deinen Stammbaum als Heiligenschein verwenden!\u201c. Die \u00fcbrigen Bilder: Thekla K. sympathisch verhuscht zwischen den modernen Regalen ihrer Leipziger Deutschen Zentralstelle f\u00fcr Genealogie und ein Regalblick auf die \u00fcblichen sch\u00f6nen, weil beeindruckend alten Buchlederr\u00fccken. Dazwischen eine Graphik mit diesen f\u00fcr mich unsinnigen Begriffen von Altgro\u00dfeltern \u00fcber Obereltern zu Erzeltern. Wer hat das denn ohne Lexikon parat. Da halte ich es denn doch lieber mit \u201eSein Opa mit mindestens 20 Urs davor\u201c.<\/p>\n<p>\u00dcber dem Eingangsfoto h\u00e4tte ich fast das mir Wichtigste \u00fcbersehen. Der Spiegel ordnet die Genealogie wie selbstverst\u00e4ndlich unter seine Kategorie Wissenschaft. Ein klares Bekenntnis, mit dem sonst doch h\u00e4ufig noch gefremdelt wird. Weiter im Text. Der Spiegelautor \u00fcbersetzt Genealogy, die englische Aufschrift auf Timos T-Shirt, kurzerhand mit Ahnenforschung. Ich gebe zu, die von mir favorisierte Familiengeschichtsforschung ist f\u00fcr jounalistische Darstellungen wohl wirklich ein bisschen sperrig. Bei mir gibt das trotzdem einen Abzug bei der A-Note. Denn bei mir ist Genealogie mehr.<\/p>\n<p>Die interviewte Kulturanthropologin E. Timm hat mit ihrem Hinweis auf die &#8218;kriminalistisch anmutende Arbeit&#8216; der Familienforscher durchaus Recht, wie auch mit den meisten ihrer weiteren Aussagen. Ihrer Vermutung, Familienforscher sehnten sich in einer un\u00fcbersichtlich werdenden Welt nach einer Art Sinnzusammenhang, kann ich aber \u00fcberhaupt nicht folgen. Die Deutschlandrepr\u00e4sentantin von MyHeritage will zum Anfang ihres Jobs mit 70 \u2013 80-j\u00e4hrigen Opas zu tun gehabt haben, jetzt aber deutlich h\u00e4ufiger mit Menschen um die drei\u00dfig. Na ja. Fragezeichen! Da sei noch angemerkt, dass MyHeritage mit der Kunst, sich in den Vordergrund zu spielen, auch hier wieder entgegen seiner wirklichen Relevanz f\u00fcr die Genealogie punktet. Von der Leiterin der Zentralstelle scheint der Autor viel sachlichen Input bekommen zu haben. Jedenfalls sehe ich keine Fragezeichen. Die plastische Wortsch\u00f6pfung Pfaffengekrakel &#8211; eigentlich gar nicht so schlecht &#8211; ist wohl den vermuteten Erwartungen der Leserklientel geschuldet.<\/p>\n<p>Der Spiegelaufsatz bedeutet sicherlich einen Imagegewinn f\u00fcr unser Hobby. Auch kann die damit verbundene indirekt gegebene Werbung f\u00fcr die Genealogie in Deutschland und insbesondere unseren Verein nicht untersch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p>Entsprechende Erw\u00e4hnungen im Artikel lenken die Aufmerksamkeit der Leser auf CompGen. Vielleicht sogar noch ein wenig st\u00e4rker auf die Leipziger Zentralstelle. Es w\u00fcrde mich nicht wundern, wenn die Mitgliederzahl des Vereins bald einen weiteren Sprung nach oben machte und es bei den Lesesaalpl\u00e4tzen in Leipzig enger w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angekommen in der Wissenschaft! 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