{"id":6710,"date":"2018-01-24T03:13:50","date_gmt":"2018-01-24T02:13:50","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=6710"},"modified":"2018-06-03T10:25:27","modified_gmt":"2018-06-03T10:25:27","slug":"familiengeschichte-in-briefform-einmal-anders-erzahlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=6710","title":{"rendered":"Familiengeschichte einmal anders erz\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #999999;\"><span style=\"color: #333333;\">Im ausgedehnten Lagerhaus meiner Forschungsfr\u00fcchte habe ich gerade einen mehr als zehn Jahre alten Brief an meine engere Familie ausgegraben. Und ich m\u00f6chte ihn meinen m\u00f6glichen Lesern aus zwei Gr\u00fcnden nicht vorenthalten, einmal, weil ich immer wieder nach Formen suche, Familiengeschichte anders denn als Aufz\u00e4hlung von Kekule-Ziffern zu erz\u00e4hlen und f\u00fcr dieses Ziel sogar mit einem <a style=\"color: #333333;\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Genealogisches-Publizieren-%C3%9Cbersicht-Familiengeschichtsforscher-Auflage\/dp\/3741280119\/ref=sr_1_cc_2?s=aps&amp;ie=UTF8&amp;qid=1516759966&amp;sr=1-2-catcorr&amp;keywords=teuthorn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00fcchlein <\/a>(auch per <a style=\"color: #333333;\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Genealogisches-Publizieren-Eine-%C3%9Cbersicht-Familiengeschichtsforscher-ebook\/dp\/B01LLROVRI\/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1516759805&amp;sr=8-2&amp;keywords=teuthorn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eBook<\/a>) werbe, das es f\u00fcr eine halbe Kinokarte zu kaufen gibt, und zweitens, weil ich nach dem Wiederlesen meines damaligen Ergusses diese Form noch immer gelungen finde (oi joi joi!). Aber seht selbst.<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><span style=\"color: #3366ff;\">Liebe Familie, <\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><span style=\"color: #3366ff;\">ich m\u00f6chte euch wieder einmal berichten &#8230; &#8222;O nein, blo\u00df nicht schon wieder Peter mit seiner Familienmacke&#8220;. Ich wei\u00df, ich nerve euch. Aber seht es doch einmal so: da ist einer aus der bedrohlich anwachsenden Altenschar gl\u00fccklich besch\u00e4ftigt, ja, sogar ein Wirtschaftsfaktor. Man sollte daf\u00fcr Werbung machen! Wer soll denn sonst all die Notebooks kaufen,<\/span><\/em><span style=\"color: #3366ff;\"><em><!--more--> DSL-Anschl\u00fcsse mieten, Druckerpatronen kaufen, wer sichert denn stabile Arbeitsverh\u00e4ltnisse bei Uni-, Bibliotheks- und Archivpersonal, wer lastet denn die Hotels in abgelegenen deutschen Landschaften in der Vor- und Nebensaison aus, wer denn? wenn nicht solche spleenigen Alten wie ich. Au\u00dferdem bewirkt mein Tun auch Gutes, n\u00e4mlich als Ventil f\u00fcr die menschliche Spottlust. &#8222;Was hast du so gemacht? Hast du wieder einen Teuthorn gefunden?&#8220;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Nein, ich muss euch diesmal entt\u00e4uschen. Aber ich habe Evelyn, Ursula und Pauline gefunden. Evelyn hei\u00dft einfach Evelyn &#8211; ihren Eltern ist wohl nichts Weiteres eingefallen &#8211; und sie ist eine Prellberg und lebt in Orlando, Florida. Sie arbeitet als begeisterte &#8218;guest relation representative&#8216; bei Disney World. K\u00fcrzlich hat sie meinen geduldigen Kusin ich-wei\u00df-nicht-wievielten-Grades zwei volle Tage lang &#8211; den Tag zu 12 Stunden &#8211; durch diese M\u00e4rchenwelt gef\u00fchrt.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Ursulas Eltern waren spendabler. Deshalb hei\u00dft sie Ursula Marie, und sie ist eine Schmoll. Allerdings starb sie bereits vor gut 275 Jahren im hessischen Bergbaust\u00e4dtchen Thalitter. Ich habe sie auf meiner Hessenrundreise im schneekalten M\u00e4rz dieses Jahres erst so richtig kennengelernt.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Paulines Eltern haben ihre Tochter Caroline Pauline Wilhelmine getauft. Sie ist nun endlich eine geborene Teuthorn. Um rechtzeitig zur Hochzeit mit Gunther Schroter &#8211; bitte amerikanisch aussprechen &#8211; zu kommen, musste sie von Frankenhausen nach Bremerhaven fahren, von dort \u00fcber Southampton nach New York dampfen und dann mit dem Planwagen in die Goldrauschregion des oberen Sacramento rumpeln. Die Endstation erreichte sie Ende Juni 1859 im nordkalifornischen Shasta.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Da f\u00e4llt mir sozusagen au\u00dfer Konkurrenz noch eine Frau ein, die 50 Jahre sp\u00e4ter auch eine weite Reise unternahm, um mit ihrem Liebsten Tisch und Bett zu teilen. Erika Bachmann hatte auf der Schiffahrt nach Deutsch S\u00fcdwestafrika vier Wochen Zeit, sich das Eheleben mit Emil im Klein-Windhuker Tal auszumalen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Sind nicht Frauen viel interessanter als M\u00e4nner? Ohne Frage, vor allem f\u00fcr M\u00e4nner. Jedenfalls meistens. Vor allem, wenn diese Familienforschung betreiben.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Evelyn Prellberg ist die Enkelin von Emil Teuthorns \u00e4ltester Schwester Luise. Diese hatte Ende des vorvorigen Jahrhunderts nach ihrer Ankunft in New York einen Prellberg geheiratet, blieb in Hoboken, direkt gegen\u00fcber dem westlichen Manhattan, dort wo die gro\u00dfen Passagierschiffe des Norddeutschen Lloyd und der Hamburgischen Paket-Aktiengesellschaft, der HAPAG, ihre Piers hatten. Evelyns Vater war William Prellberg. Evelyn hat ihren Vater nicht gekannt. Denn der zeugte sie mit der gerade aus Puerto Rico gekommenen Mary Algarin, hielt seine Tochter noch 6 Monate lang auf dem Arm und starb. Die Witwe kehrte mit dem Baby in ihre puertoricanische Heimat zur\u00fcck, und Evelyn wuchs in einer Latino-Gro\u00dffamilie auf. Englisch lernte sie erst seit sie mit zehn Jahren mit ihrer Mutter nach Florida kam. Mein Kontakt zu ihr kam \u00fcber meinen schon erw\u00e4hnten Vetter Alan Prellberg zustande.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Ursulas Leben f\u00fchrt uns in eine lange zur\u00fcckliegende Zeit. Es ist die Zeit des Absolutismus, die M\u00e4nner von Stand tragen Per\u00fccken und die Franz\u00f6sische Revolution liegt noch in weiter Ferne.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/3005_2289_S_1_400.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6758\" title=\"3005_2289_S_1_400\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/3005_2289_S_1_400-213x350.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"350\" \/><\/a>Im M\u00e4rz sa\u00df ich im Wiesbadener Hauptstaatsarchiv vor einem dicken Folianten und tauchte ein in das Leben der Pfarrerstochter und Gattin des Oberberginspektors Ludwig Balthasar M\u00fcller, ein Leben, das sich paradoxerweise erst aus ihrer Leichenpredigt lebendig vor mir ausbreitete. Der Brauch, das Andenken Verstorbener mit einer gedruckten Leichenpredigt zu ehren, ist nach der Reformation aufgekommen und hat sich etwa 200 Jahre gehalten. Nat\u00fcrlich konnten sich nur Beg\u00fcterte solche Kostspieligkeit leisten. Das f\u00fcr Familie und Freunde gedruckte Exemplar der Ursula M\u00fcller, geborene Schmoll, umfasst mehr als 60 Seiten, und der Familienforscher st\u00fcrzt sich nat\u00fcrlich auf den zwischen Predigttext und Nachrufgedichten abgedruckten Lebenslauf. Trotz der Tatsache, dass man selbstverst\u00e4ndlich \u00fcber die Toten nur Gutes sagt, entsteht ein anschauliches auch von Fr\u00f6mmigkeit bestimmtes Lebensbild. Zwei Tage zuvor hatte ich in der Bergkirche von Thalitter das wandhohe Gem\u00e4lde betrachtet, auf dem Ludwig Balthasar M\u00fcller und seine neun Kinder an Ursulas offenem Sarg stehen. Die j\u00fcngste der dort abgebildeten T\u00f6chter, die 17j\u00e4hrige Philippine Johanette Elisabeth, hatte Mitte 1730, also ein halbes Jahr vor dem Tode ihrer Mutter, den 23 Jahre \u00e4lteren Amtmann Caspar Christian Teuthorn geheiratet. Das Ehepaar und seine f\u00fcnf S\u00f6hne waren der eigentliche Anlass meiner Reise gewesen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Mit dem fachwerkgepr\u00e4gten Landesteil zwischen Alsfeld und Darmstadt lernte ich eine mir bisher unbekannte deutsche Landschaft kennen. Biedenkopf an der Lahn kannte ich schon. F\u00fcr die im Tal der Eder gelegenen Orte V\u00f6hl und Thalitter, Lebensmittelpunkte der Familie, nahm ich mir Zeit, und das etwas n\u00f6rdlichere Korbach mit seinem Vorzeigemuseum war eine nicht erwartete \u00dcberraschung. An all diesen Pl\u00e4tzen hatten die hessischen Teuthorns also gelebt und gewirkt, zuerst der V\u00f6hler und Biedenk\u00f6pfer Amtmann, dann der Pfarrer Ernst Heinrich, der Geschichtsschreiber Georg Friedrich, der Gie\u00dfener Regierungsadvokat Ludwig Christian, der Student Johann Karl und der Burg-Gem\u00fcndener Amtmann Georg Teuthorn.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Nach dieser Reise konnte ich meinen Aufsatz \u00fcber die hessischen Teuthorns nun beenden und dieses Kapitel der Familiengeschichte zuklappen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Die Konkurrenz zwischen Microsoft und Google um immer neue Produkte nutzt dem Familienforscher. In den digitalisierten B\u00fcchern von books.google.de machte ich vor wenigen Wochen den f\u00fcr mich bislang \u00fcberraschendsten Fund. In dem erst 2005 erschienen Buch &#8218;Old Shasta&#8216; steht der bedeutsame Satz: &#8222;&#8230;Gunther Schroter soon made enough money in &#8218;boomtown Shasta&#8216; to send for his German sweetheart, Pauline Teuthorn.&#8220; Pauline war mir ja nicht unbekannt, allerdings hatte ich diese Seite ihres Lebens nicht erwartet.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Zwei S\u00f6hne der letzten Frankenh\u00e4user Teuthorn-Generation in der langen Familiengeschichte in Frankenhausen hatten ihre Heimatstadt Mitte des 19. Jahrhunderts verlassen. Wilhelm G\u00fcnther ging als Barbier\/Chirurg in das d\u00e4nische Kiel und wurde der Stammvater aller heute lebenden Teuthorns. Sein \u00e4lterer Bruder, der Arzt Johann Christian David wanderte 1848 zusammen mit seinem Sohn, dem studierten Landwirt Heinrich Ottomar Theodor, nach Amerika aus. Dort verliert sich seine Spur f\u00fcr mich. Bis zu dem Fund im Old Shasta-Buch hatte ich angenommen, der \u00d6konom Ottomar habe seine Schwester, die B\u00e4uerin Pauline Teuthorn, nach erfolgreicher Ansiedelung in Amerika 1859 nachkommen lassen. Der aktuelle Fund korrigiert nun diese Annahme. <a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/shasta-sweatheart.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6750\" title=\"shasta-sweatheart\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/shasta-sweatheart-350x84.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"84\" \/><\/a>Es war Guenther Schr\u00f6der (*1829), der die vier Jahre j\u00fcngere Pauline aus Frankenhausen kannte, und sie nachgeholt hatte, als er in der nordkalifornischen Goldrauschstadt Shasta mit seinem Sattlergesch\u00e4ft ein gesichertes Auskommen hatte. Das Faszinierende an dieser Geschichte ist f\u00fcr mich Kommunikation und Transport vor 150 Jahren, aber <a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/shasta-saddle-shop.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6752\" title=\"shasta-saddle-shop\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/shasta-saddle-shop-350x239.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"239\" \/><\/a>auch die Vitalit\u00e4t und Ausdauer unserer Vorfahren. Zwei Monate lang war die 26j\u00e4hrige\u00a0 unterwegs gewesen als sie Mitte 1859 in Kalifornien ankam und sofort Frau Schroter wurde. In Amerika f\u00fcgte sie dem Verm\u00f6gen ihres Mannes den traditionellen Frankenh\u00e4user Kinderreichtum hinzu. In 13 Jahren wurden dem Einwandererehepaar neun gesunde Kinder geboren.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Und wo k\u00f6nnt ihr mehr \u00fcber Evelyn, Ursula und Pauline erfahren? Fotos von Evelyns Treffen mit ihrem Kusin Alan in Orlando sowie ein Schema ihrer Familie stehen bereits im gesch\u00fctzten Bereich von TeuNet. &#8211; Die Geschichte der hessischen Teuthorns k\u00f6nnt ihr unter Familiengeschichte nachlesen. Wahrscheinlich erscheint im Herbst ein etwas geraffter Aufsatz in der Zeitschrift &#8218;Hessische Familienkunde&#8216;.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Paulines Geschichte, eine Ortsbeschreibung zu Shasta und vielleicht auch Ausz\u00fcge zum California Trail m\u00fcssen erst noch entstehen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Viele Gr\u00fc\u00dfe euch allen, und spottet sch\u00f6n weiter, damit ich meinen Familien-Spleen mit Genuss weiter pflegen kann.<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #3366ff;\"><em>Euer Peter<br \/>\nGilching am 23. Juli 2006<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im ausgedehnten Lagerhaus meiner Forschungsfr\u00fcchte habe ich gerade einen mehr als zehn Jahre alten Brief an meine engere Familie ausgegraben. Und ich m\u00f6chte ihn meinen m\u00f6glichen Lesern aus zwei Gr\u00fcnden <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=6710\">Lesen Sie weiter &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6962,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[3,29,33,35,15,16,19,21,24],"tags":[446,445],"class_list":["post-6710","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-auswanderung","category-bachmann","category-frankenhausen","category-hessen","category-prellberg","category-publizieren","category-schleswig-holstein","category-shasta","category-teuthorn","tag-biedenkopf","tag-schmoll"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6710","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6710"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6710\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6946,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6710\/revisions\/6946"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}