{"id":7753,"date":"2018-07-08T08:59:52","date_gmt":"2018-07-08T08:59:52","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=7753"},"modified":"2018-07-12T22:31:45","modified_gmt":"2018-07-12T22:31:45","slug":"historische-auswanderungswege-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=7753","title":{"rendered":"Historische Auswanderungswege nach Chile (1)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: right;\">(<a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=7820\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">version espa\u00f1ola<\/a>)<\/h3>\n<h3><em>Per Segler nach Chile<\/em><\/h3>\n<p>Die systematische Besiedlung S\u00fcdchiles begann am 25. August 1846 mit der Ankunft der Passagiere des Seglers Catalina im Hafen Corral der Region Valdivia. Sie waren aktiv angeworben worden, um die Urwaldregion urbar zu machen. Es hatte sich eine private Auswanderungsgesellschaft gegr\u00fcndet, deren Ansiedlungsprobleme auf den ersten Blick eine erstaunliche \u00c4hnlichkeit mit dem nicht nur vom Scheitern bedrohten, sondern in den entscheidenden Anfangsjahren tat\u00e4chlich gescheiterten Texasprojekts (U.S.) des Prinzen Solms hatte. Als die Einwanderer eintrafen, war der Initiator des Projektes nicht mehr im Besitz des versprochenen Landes. Allerdings gelang den Auswanderern, nicht zuletzt durch die unterst\u00fctzende Politik des chilenischen Staates und eigene Kraftanstrengungen in relativ kurzer Zeit doch eine Erfolgsstory.<\/p>\n<p>Es soll hier aber nicht um die Ansiedlung in Valdivia und die dann folgende Urbarmachung um den Llanquihue-See und die Gr\u00fcndung von Puerto Montt gehen, sondern um den langen Weg von Europa dorthin. Damit der Blick aus der H\u00f6he der Zeitgenossen gelingt, bedarf es zeitgen\u00f6ssischer Berichte. Ich halte drei davon in H\u00e4nden und m\u00f6chte mit der Seereise aus dem Jahre 1850 beginnen. Die Bef\u00f6rderung mit einem Segelschiff war seit fr\u00fchester Zeit selbstverst\u00e4ndlich. So auch noch um die Mitte des Jahrhunderts. Erst allm\u00e4hlich setzte sich das Dampfschiff durch, bis dann um 1870 Liniendienste Chile nicht nur mit Europa verbanden, sondern auch die H\u00e4fen der Westk\u00fcste S\u00fcdamerikas bis nach Panama regelm\u00e4\u00dfig anliefen. Eine Seereise war extrem lang, immer auch gef\u00e4hrlich und auf jeden Fall entbehrungsreich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em>Reise mit dem Segelschiff &#8218;Herrmann&#8216; vom 29. Juni bis 12. November 1850<\/em><\/h3>\n<p>Ich st\u00fctze mich im Folgenden auf die Tageb\u00fccher von Theodor K\u00f6rner und seines Schwiegertvaters Carl Anwandter (Siehe Quellen).<\/p>\n<figure id=\"attachment_7756\" aria-describedby=\"caption-attachment-7756\" style=\"width: 196px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/routeHermann-aus.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-7756 size-medium\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/routeHermann-aus-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/routeHermann-aus-196x300.jpg 196w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/routeHermann-aus-98x150.jpg 98w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/routeHermann-aus.jpg 365w\" sizes=\"(max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7756\" class=\"wp-caption-text\">Route des Seglers Hermann 1850 \/ Ausschnitt aus Buch Anwandter<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Segelschiff Hermann verl\u00e4sst am 29. Juni 1850 den Hamburger Hafen, wird zun\u00e4chst von einem Dampfer bis Stade geschleppt und erreicht erst eine Woche sp\u00e4ter Cuxhaven. Es hat mit widrigen Winden zu k\u00e4mpfen. Nach 14 Tagen ist endlich der offene Atlantik erreicht.<\/p>\n<p>An Bord ist eine Auswanderergruppe von 85 Personen. Sie wird von Carl Anwandter, Apotheker, ehemaligem B\u00fcrgermeister des s\u00fcdbrandeburgischen Calau und zuletzt Mitglied der ersten preu\u00dfischen Nationalversammlung angef\u00fchrt. Ziel ist der s\u00fcdchilenische Hafen Corral, wo die Auswanderer sich ansiedeln wollen. Sie erreichen ihr Ziel nach 136 Tagen. Damit sind sie rund einen Monat l\u00e4nger auf See als andere Schiffe, deren schnellste rund 100 Tage brauchen. 12 Leute reisen als Kaj\u00fctenpassagiere, der Rest im Zwischendeck, das die zu der Zeit \u00fcblichen Probleme aufweist. So war beispielsweise zun\u00e4chst die Luke nach unten ohne wirkungsvolle Abdeckung, so dass die Zwischendeckspassagiere entweder \u00fcberrollenden Wellen ausgesetzt waren oder unter Verschluss kaum Luft bekamen. Zwar konnte das noch auf der Elbe abgestellt werden, aber das Vertrauen zur Reederei Godefroy war damit angeschlagen.<\/p>\n<p>K\u00f6rner schreibt dazu: <em>&#8222;Heut nacht haben sich n\u00e4mlich die M\u00e4ngel, die unser Schiff hat, sehr f\u00fchlbar gemacht. Es war fr\u00fcher ein Frachtschiff* und wurde erst jetzt zum Passagierschiff umgeschaffen, und zwar so mangelhaft, dass die Absicht des Hauses Godefroy &amp; Sohn, sich bei unserer Auswanderung ein Profitschen zu machen, ganz klar an den Tag tritt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Anwandter beklagt im sp\u00e4teren Verlauf der Reise:<\/p>\n<ul>\n<li><em>&#8222;Wir haben an dem &#8218;Hermann&#8216; auch einen t\u00fcchtigen Segler, aber wir w\u00fcrden noch besser segeln, wenn alle Segel beigesetzt werden k\u00f6nnten, was deshalb nicht m\u00f6glich ist, weil der Reeder nicht genug Ballast einladen lie\u00df; der Raum enth\u00e4lt zumeist Mauersteine, aber 8000 St\u00fcck waren weniger als es sein sollten.&#8220; <\/em><\/li>\n<li><em>&#8222;Der \u00dcbelstand mit der zu leichten Beballastung ist nicht mehr abzustellen und bringt uns eine langsamere Reise.&#8220; <\/em><\/li>\n<li><em>&#8222;Ein englisches Schiff, nach Ostindien bestimmt, \u00fcberholt uns. Es f\u00fchrt aber auch 14 Segel und wir m\u00fcssen alle bis auf sieben einreffen, weil unser Schiff zu wenig Ballast und zu wenig Schiffsmannschaft hat.&#8220;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zun\u00e4chst h\u00e4lt sich die Kritik des offensichtlich Kaj\u00fcte reisenden Anwandter noch in Grenzen. Aber mit der Dauer der Reise steigt die Kritik, und das Vertrauen wird durch Probleme mit der Qualit\u00e4t des Proviants und des Trinkwassers weiter ersch\u00fcttert.<\/p>\n<p><em>&#8222;Wasser ist freilich sehr gutes an Bord &#8211; gutes rein filtriertes Elbewasser, &#8211; aber es ist bisher nur f\u00fcr die h\u00f6here Schiffsmannschaft und mit einige K\u00e4rglichkeit an die Caj\u00fct-Passagiere gekommen, die Zwischendeckpassagiere empfingen nur Wasser aus anderen F\u00e4ssern, was bereits \u00fcbelchmeckendes und nur ordin\u00e4res Elbwasser ist, [&#8230;] wie erb\u00e4rmlich Knauserig ist diese \u00dcbervorteilung der Zwischendeckreisenden, deren Hauptlabsal noch immer ein m\u00f6glicht guter Trunk klaren Wassers sein w\u00fcrde.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dann K\u00f6rner: <em>&#8222;Wenn man nur wenigstens einen Trunk Wasser, wie wir ihn zu Hause gehabt, sehen k\u00f6nnten&#8220; &#8222;[&#8230;] Wasser, das erst durchgeseiht werden muss, um nicht einer Unzahl lebendiger Wesen ein trauriges Ende zu bereiten, warm wie Tee und von so \u00fcblem Geruch, dass man f\u00f6rmlich gesch\u00fcttelt wird, sobald man seinen Gesichtsvorsprung \u00fcber das Trinkgef\u00e4\u00df bringt.&#8220; &#8222;&#8230;ist das Wasser so schlecht, dass es durch alle Speisen hindurchriecht und -schmeckt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Was den Proviant betrifft ist von ekelhaft gr\u00fcnschimmerndem z\u00e4hen Fleisch die Rede, das seifig schmeckt und vom Tagebuchschreiber \u00fcber Bord gekippt wird. Auch ekelhaft schmeckender Reis wird erw\u00e4hnt. Lediglich die Beschaffenheit der H\u00fclsenfr\u00fcchte, von Graupen, Zwieback Mehl und Backobst wird nicht bem\u00e4ngelt. (Wer sich ein vollst\u00e4ndigeres Bild \u00fcber die Bek\u00f6stigung anl\u00e4sslich einer Seereise machen will, der sei auf <a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=55\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die minuti\u00f6sen Angaben August R\u00f6blings<\/a> hingewiesen, die er anl\u00e4sslich seiner \u00dcberfahrt nach New \u00ddork im Jahre 1831 machte.)<\/p>\n<p>Aber es gibt in gro\u00dfen Abst\u00e4nden auch Lichtblicke, wenn z.B. K\u00f6rner f\u00fcr den 31. August notiert, <em>&#8222;Nachmittag wurden zwei Schweine geschlachtet, von denen eins f\u00fcr die Kaj\u00fctenpassagiere und eins f\u00fcr uns Zwischendecker bestimmt ist.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Ung\u00fcnstige Winde und St\u00fcrme lassen es nicht zu, den idealen Kurs zu halten. So ist zwar Ende September die Breite der Falcklandinseln erreicht, aber sie k\u00f6nnen nur sehr weit \u00f6stlich passiert werden. Immer wieder wird das Schiff zu weit nach Osten getrieben. Bereits auf der H\u00f6he von Kap Horn angelangt, verliert man so derma\u00dfen viel an L\u00e4nge, dass das Kap erst 14 tage sp\u00e4ter umrundet werden kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7754\" aria-describedby=\"caption-attachment-7754\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/historiadevaldivia-chile.blogspot.com\/2013\/10\/barcos-inmigracion-alemana.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-7754 size-medium\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/schiffsliste-300x242.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/schiffsliste-300x242.jpg 300w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/schiffsliste-768x619.jpg 768w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/schiffsliste-186x150.jpg 186w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/schiffsliste.jpg 789w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7754\" class=\"wp-caption-text\">Passagiere des Seglers Hermann<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ohne auf der langen Fahrt einen Hafen angelaufen zu haben, l\u00e4uft der &#8222;Hermann&#8220; am 12. November 1850 endlich in den Hafen Corral ein. 136 Tage auf See sind zu Ende. Ein sch\u00f6ne chilenische Internetseite https:\/\/historiadevaldivia-chile.blogspot.com\/2013\/10\/barcos-inmigracion-alemana.html<br \/>\nlistet nicht nur die mit der Hermann angekommenen Einwanderer auf, sondern auch die Fahrten der weiteren von Hamburg eintreffenden Segler.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>________<\/p>\n<p>QUELLEN<\/p>\n<p>Anwandter, Carl (2017): Desde Hamburgo a Corral. Diario de Viaje a Bordeo del Velero Hermann. 2. Aufl. Valdivia, Chile.<\/p>\n<p>Dettmann, Arne (2017): Von Hamburg nach Corral. Carl Anwandters Tagebuchaufzeichnungen (Teil 1). In: Deutsch-Chilenische Wochenzeitung &#8211; C\u00f3ndor, 18.08.2017.<\/p>\n<p>Dettmann, Arne (2017): Arbeitsame Einwanderer im Adoptiv-Vaterland Chile. Carl Anwandters Tagebuchaufzeichnungen (Teil 2). In: Deutsch-Chilenische Wochenzeitung &#8211; C\u00f3ndor, 25.08.2017. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.condor.cl\/geschichte\/einwanderer-carl-anwandter-chile\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.condor.cl\/geschichte\/einwanderer-carl-anwandter-chile\/<\/a>.<\/p>\n<p>Keller Finsterbusch: Die Deutsche Einwanderung in Chile im 19. Jahrhundert. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/1837-auswanderer.de\/index.php\/chile\/geschichte-der-deutschen-einwanderung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/1837-auswanderer.de\/index.php\/chile\/geschichte-der-deutschen-einwanderung<\/a>.<\/p>\n<p>K\u00f6rner, Theodor: Tagebuch von Theodor K\u00f6rner. In: Dokumente zur Geschichte der deutschen Einwanderung (3), S. 9\u201320.<\/p>\n<p>Tyszka (1909): Eine Segelfahrtnach Chile vor 44 Jahren. In: S\u00fcd-und Mittel-Amerika (2), S. 36\u201338.<\/p>\n<p>Historia de Valdivia: <a href=\"https:\/\/historiadevaldivia-chile.blogspot.com\/2013\/10\/barcos-inmigracion-alemana.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/historiadevaldivia-chile.blogspot.com\/2013\/10\/barcos-inmigracion-alemana.html<\/a><\/p>\n<p>Anmerkung<br \/>\n*) Ein Modell des Schiffes findet sich in einem der Beitr\u00e4ge des Anwandter-Buches.<\/p>\n<p>___________<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=7820\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">version en castellano<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(version espa\u00f1ola) Per Segler nach Chile Die systematische Besiedlung S\u00fcdchiles begann am 25. August 1846 mit der Ankunft der Passagiere des Seglers Catalina im Hafen Corral der Region Valdivia. 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