{"id":7770,"date":"2018-07-11T15:23:08","date_gmt":"2018-07-11T15:23:08","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=7770"},"modified":"2018-07-12T23:05:54","modified_gmt":"2018-07-12T23:05:54","slug":"die-direkten-nachfahren-des-otto-teuthorn-aus-concepcion-cl-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=7770","title":{"rendered":"Otto TEUTHORN aus Concepci\u00f3n &#038; seine Kinder (CL 2)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=7812\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(versi\u00f3n espa\u00f1ola)<\/a><\/h3>\n<p>Am 3. Februar 1872 geh\u00f6rt Otto TEUTHORN zu den Gr\u00fcndern des Deutschen Vereins in der chilenischen Hafenstadt Concepci\u00f3n.*<\/p>\n<figure id=\"attachment_7774\" aria-describedby=\"caption-attachment-7774\" style=\"width: 428px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/articles-67772_thumbnail-2-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-7774 size-full\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/articles-67772_thumbnail-2-1.jpg\" alt=\"\" width=\"428\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/articles-67772_thumbnail-2-1.jpg 428w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/articles-67772_thumbnail-2-1-300x214.jpg 300w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/articles-67772_thumbnail-2-1-210x150.jpg 210w\" sizes=\"(max-width: 428px) 100vw, 428px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7774\" class=\"wp-caption-text\">Hafen Concepci\u00f3n &#8211; historisch<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit diesen Daten betritt er die B\u00fchne jener gro\u00dfen Familie, deren Stammvater er ist, deren \u00c4ste bis heute fortwachsen und von denen einer seinen Namen tr\u00e4gt. Wir kennen bisher weder seine Eltern, noch wissen wir, ob bereits sein Vater nach Chile einwanderte oder er selbst es war, der sich Chile und Concepci\u00f3n zu seiner neues Heimat w\u00e4hlte. Aber von einem ist der Autor dieser Zeilen \u00fcberzeugt, Otto ist Teil der gro\u00dfen Familie TEUTHORN, die ihe Wurzeln in der th\u00fcringischen Stadt Frankenhausen hat.<\/p>\n<p>Alles w\u00e4re leicht, wenn es eine Heiratsurkunde g\u00e4be, aus der seine Eltern hervorgingen. Diese konnte leider bisher noch nicht gefunden werden, und die Chancen sie noch ausfindig zu machen stehen schlecht. Denn es ist gut m\u00f6glich, dass Dokumente wie diese bei einer der Katastrophen , die die Stadt 1939, 1960 und zuletzt 2010 als Erdbeben heimsuchten, vernichtet wurden. So bleibt im Moment nur Spekulation, zu der ich mich an anderer Stelle noch \u00e4u\u00dfern werde, oder die vage Hoffnung, vielleicht doch noch auf den gl\u00fccklichen Fund einer Schiffsliste oder Einwanderungsliste zu sto\u00dfen.<\/p>\n<p>Otto heiratete Narcisa GODOY de la VEGA und hatte mit ihr zwei S\u00f6hne und zwei T\u00f6chter. Alle wurden in Concepci\u00f3n geboren. Auch f\u00fcr Narcisa habe ich bis jetzt keine weiteren Daten, aber sie scheint aus einer alten chilenischen Familie zu stammen. Darauf deuten Erw\u00e4hnungen der Familien Vega \/ de la Vega und Godoy auf der chilenischen Website http:\/\/www.genealog.cl\/Chile\/V\/Vega\/ hin.<\/p>\n<p>Es ist dem zielstrebig systematischen Nachforschen von Ingrid F. zu verdanken, dass wir f\u00fcr die Kinder des Paares genauere Daten haben. Nach den gefundenen Geburtseintr\u00e4gen wurden den Eltern TEUTHORN GODOY folgende Kinder geboren:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/2gen-DsNr-27-Otto-TEUTHORN-ES-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7789 size-full\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/2gen-DsNr-27-Otto-TEUTHORN-ES-1.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"445\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/2gen-DsNr-27-Otto-TEUTHORN-ES-1.jpg 683w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/2gen-DsNr-27-Otto-TEUTHORN-ES-1-300x195.jpg 300w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/2gen-DsNr-27-Otto-TEUTHORN-ES-1-230x150.jpg 230w\" sizes=\"(max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/a>Aufgrund des Geburtsjahres des \u00e4ltesten Kindes, Juan, wird man davon ausgehen k\u00f6nnen, dass die Ehe der Eltern 1872 geschlossen wurde. Des Weiteren nehme ich an, dass Otto etwa 1849 geboren sein k\u00f6nnte und seine Frau vielleicht um 1855.<\/p>\n<h3>Juan TEUTHORN GODOY<\/h3>\n<p>ist der Stammvater der heutigen Tr\u00e4ger des Namens Teuthorn in Chile. Dazu folgt ein eigenes Kapitel.<\/p>\n<h3>Margarita TEUTHORN GODOY<\/h3>\n<p>Margarita heiratet am 14. September 1902 in Concepci\u00f3n den Apotheker Lorenzo GOMEZ CARRASCO, Sohn von Lorenzo GOMEZ und Carmen CARRASCO. Wir haben Geburtsdokumente von drei Kindern, die alle in Concepcion geboren sind, n\u00e4mlich<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">am 3.7.1903 Luisa Margarita G\u00d3MEZ TEUTHORN<br \/>\nam 5.8.1906 Carlos Otto G\u00d3MEZ TEUTHORN<br \/>\nam 16.4.1908 Laura Elsa G\u00d3MEZ TEUTHORN<\/p>\n<p>Bei der Geburt des Sohnes haben die Eltern nicht gemerkt, dass der Standesbeamte sich beim Namen der Mutter verschrieb und <em>TEUHTORN<\/em> dokumentierte. Jahre sp\u00e4ter, und bereits ein \u00e4lterer Mann, lie\u00df Carlos Otto seinen und den Namen seiner Mutter amtlich von Teuhtorn auf <em>TEUTHORN<\/em> korrigieren. Das entsprechende Dokument ist vom 27.5.1963.<\/p>\n<p>Solche Fehler sind h\u00e4ufig geschehen. Und sie k\u00f6nnen die Suche nach unseren Vorfahren erschweren. Von einem viel st\u00e4rkeren Schreibfehler werde ich sp\u00e4ter noch berichten.<\/p>\n<p>Margaritas Ehe und Kinder sind also gut dokumentiert, und es w\u00e4re sicherlich m\u00f6glich, nach\u00a0 Nachkommen zu forschen. Allerdings war dies ja nicht das Ziel unserer Suche.<\/p>\n<p>Lorenzo G\u00f3mez Carrasco und sein Sohn sind auf dem Zentralfriedhof (Cemetario General) von Concepci\u00f3n in einer dauerhaften Grabnische beigesetzt, der Vater am 27.9.1920, sein Sohn am 14.2.1990.<\/p>\n<h4>Rosa TEUTHORN GODOY<\/h4>\n<p>ist die Stammmutter des umfangreichen Zweiges der ACCORSI TEUTHORN, der sich vor allem \u00fcber die vier T\u00f6chter der Familie bis heute zahlreich erhalten hat. \u00dcber deren Kinder und Enkel lebt die Familie bis heute in zahlreichen Zweigen fort. Wo es m\u00f6glich ist, wird das deutsche Erbe, die Verbindung zu Deutschland und die deutsche Sprache weiter gepflegt. Erst \u00fcber die Erinnerungen in dieser Familie und ihr fortdauerndes Interesse an ihren Wurzeln war es m\u00f6glich, die Verbindungen von Otto aus Concepcion bis heute aufzusp\u00fcren und darzustellen.<\/p>\n<p>Die umfangreichen Daten zu dieser Familie machen aber eine gesonderte Darstellung n\u00f6tig.<\/p>\n<h3>Zacarias TEUTHORN GODOY<\/h3>\n<p>Zu Ottos J\u00fcngstem ist am wenigsten, daf\u00fcr aber um so \u00dcberraschenderes, ja Makabres zu berichten. Die standesamtlichen Aufzeichnungen des Registro Civil berichten n\u00fcchtern den Tod des gerade einmal 21j\u00e4hrigen ledigen jungen Mannes am 13. November 1907 um sieben Uhr nachmittags &#8211; auf dem Cerro Caracol mit einer Kugel im Kopf (una herida de bala en el cerebro). Sein Tod wird von seinem Bruder Juan bezeugt.<\/p>\n<p>Auf dem Auswandererschiff, mit dem Pfarrer Tyszka 1865 nach Valparaiso reiste, war von aus Deutschland mitgebrachtem Blei die Rede gewesen. Aber wer w\u00fcrde es wof\u00fcr benutzen? Das hatte harmlos geklungen und ich hatte es bald vergessen. Jetzt fiel es mir wieder ein. Hier muss ich nun \u00fcber den Beweis stolpern, dass solche Munition auch benutzt wurde. Tyszka hatte geschrieben:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In der H\u00f6hlung meiner 40 Kubikfu\u00df fassenden Kiste<em> &#8222;wurden die zur Verstauung bestimmten Gegenst\u00e4nde eingef\u00fcgt, au\u00dferdem <strong>ein nicht unbedeutendes Quantum Blei, Schrot und Gewehrkugeln<\/strong>, um dessen Mitnahme eines meiner k\u00fcnftigen Gemeindemitglieder mich hatte angehen lassen. Bei den h\u00e4ufig erforderlichen Umw\u00e4lzungen des Unget\u00fcms st\u00fcrzten sich nat\u00fcrlich die lose eingelassenen Bleimassen auf s\u00e4mtliche, gleichfalls nicht hinl\u00e4nglich gesch\u00fctzten Utensilien und richteten vielfaches Unheil unter ihnen an.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Das Unheil vom Cerro Carracol in Concepci\u00f3n war t\u00f6dlich.<\/p>\n<p>_____<br \/>\n*) Die anderen Gr\u00fcnder sind Friedrich B\u00f6ttler, Friedrich Rueff, Heinrich Hoffmann, Johann Gabler, Friedrich Weiss, Joh. Gephardt, Ferdinand Bart, Joh. Cop, Luis Metzdorf, Karl Hanusch, Manuel Leopold, Albert Badtke, Hermann Hoffmann und Wilhelm Gesswein. Als dieser Bericht 38 Jahre sp\u00e4ter geschrieben wird, hat der Verein 212 Mitglieder. In Concepcion leben zu dieser Zeit etwa 20 deutsche Familien. &#8211; Deutscher Wissenschaftlicher Verein (Hg.) (1913): Festschrift des Deutschen Wissenschaftlichen Vereins zu Santiago zur Centnarfeier der Republik Chile. Deutsche Arbeit in Chile (Band II).<\/p>\n<p>**) Tyszka (1909): Eine Segelfahrt nach Chile vor 44 Jahren. In: S\u00fcd-und Mittel-Amerika (2), S. 37.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(versi\u00f3n espa\u00f1ola) Am 3. 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