{"id":8607,"date":"2020-02-17T07:35:03","date_gmt":"2020-02-17T07:35:03","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=8607"},"modified":"2020-03-01T06:51:37","modified_gmt":"2020-03-01T06:51:37","slug":"digitales-kommunizieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=8607","title":{"rendered":"Digitales Kommunizieren"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie es vorher war<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gab eine Zeit, in der kommunizierten Familienforscher zu ihrem Hobby per Rundbrief. Ich habe das nur vom H\u00f6rensagen. Eine aufwendigere, auch speziellere Form war der sogeneannte Ahnenlistenumlauf, \u00fcber den ich auf Nachfrage k\u00fcrzlich Interessantes erfahren durfte. Dann gab es nat\u00fcrlich noch den stinknormalen guten alten Brief. Die Adressaten lernte man auf den Jahrestagungen seines&nbsp; Vereins kennen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vom Montblanc zu Notebook &amp; Smartphone<br \/><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/filler-243451_1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8614\" width=\"123\" height=\"146\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/filler-243451_1280.jpg 1075w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/filler-243451_1280-252x300.jpg 252w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/filler-243451_1280-768x914.jpg 768w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/filler-243451_1280-860x1024.jpg 860w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/filler-243451_1280-126x150.jpg 126w\" sizes=\"(max-width: 123px) 100vw, 123px\" \/><figcaption>Quelle: Pixabay<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4testens seit der Jahrtausendwende hielten eMail und Mailinglisten Einzug in die Verst\u00e4ndigung zu unserem Hobby.&nbsp; Lange Zeit hatten noch nicht alle Familienforscher eine eMail-Adresse. Manche sogar aus \u00dcberzeugung. Sie arbeiteten wie gewohnt weiter mit Briefpapier und Tinte. Ein Monblanc war das Zeichen f\u00fcr Stil und Distinktion. Den Briefmark beleckte man auf ringelnatz&#8217;sche Weise, auch ohne Prinzessin zu sein. Nun gut. Das ist heute weitgehend Geschichte. Bis auf ganz wenige Forscher, die immer noch den F\u00fcllfederhalter bevorzugen &#8211; einige von ihnen, gleichalt oder wenig \u00e4lter als ich, hielten mich einer solchen Korrespondenz f\u00fcr w\u00fcrdig -, hat sich inzwischen die eMail und ein Auditorium in Form von Mailinglisten durchgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist das nun der Endpunkt einer effizienten Kommunikation zu unserem Hobby? Beileibe nein! Viele von uns \u00c4lteren k\u00f6nnen sich allerdings nicht vorstellen, das die Entwicklung weitergeht, ja inzwischen deutlich fortgeschritten ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8222;T., Sie werben f\u00fcr Facebook und Twitter? Ich hatte Sie immer f\u00fcr einen seri\u00f6sen Genealogen gehalten&#8220;<\/em>, schrieb mir vor einigen Jahren ein inzwischen leider verstorbenes Mitglied meines mitteldeutschen Vereins.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Den \u00dcberblick behalten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommunikationwege f\u00fcr Familienforscher sind &#8211; und ich sage das mit freudiger \u00dcberzeugung &#8211; heute so vielf\u00e4ltig und damit auch so chancenreich f\u00fcr eine&nbsp; Kommunikation geworden, die ja immer das Ziel hat Forscherkontakte herzustellen, dass es n\u00f6tig ist, eigene Strategien zu entwickeln, um den \u00dcberblick zu behalten. Eine solche Strategie muss nicht alles, was m\u00f6glich ist, mitmachen, sollte aber zu einer Vernetzung f\u00fchren, die die eigene Forschung voranbringt. Wie man das Ergebnis bezeichnet ist nebens\u00e4chlich. Auch wer neudeutsch von Networking spricht, meint letztlich nicht weniger als ein gutes Beziehungsgeflecht, das uns mit Gleichgesinnten vernetzt und \u00fcber ein produktives Miteinander zu gew\u00fcnschten Erfolgen f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie ich es bisher angedeutet habe, hat der aufmerksame Leser verstanden, dass es um jene Kommunikation geht, deren Instrumente Website, Blog &amp; Social Media hei\u00dfen, Medien, die sich unter anderem Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest nennen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsf\u00fclle<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gr\u00f6\u00dfte deuschsprachige Genealogieverein, der Verein f\u00fcr ComputerGenealogie e,V. (CompGen), produziert derzeit fast t\u00e4glich Beitr\u00e4ge zu Familienforschung, Geschichte und Archiven, die \u00fcber die derzeit angesagten Medien verteilt und damit schnell an den User\/Verbraucher\/Interessenten gebracht werden. Ich habe Stimmen im Ohr, die das kritisieren. Man m\u00fcsse solche Informationen \u00fcber die herk\u00f6mmlichen Kan\u00e4le, also die Mailinglisten verteilen, damit alle davon profitierten. Ich sehe das anders. Wer an zeitgem\u00e4\u00dfer Kommunikation teilhaben, also nicht abgeh\u00e4ngt werden m\u00f6chte, muss sich den neuen Medien \u00f6ffnen. Es geht nicht um Bring- sondern um Holschulden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist doch ganz einfach. Wer sich zu politischem und kulturellem Geschehen eine umfassende Meinung bilden will, liest beispielsweise S\u00fcddeutsche\/Zeit\/Neue Z\u00fcricher, h\u00f6rt Deutschlandfunk und sieht ARD\/ZDF\/ Arte und Ph\u00f6nix. Das geht nat\u00fcrlich nicht nebeneinander. Solche F\u00fclle muss organisiert werden. Nicht anders die Genealogie. CompGen bloggt eine Menge von Beitr\u00e4gen in die Welt, verteilt sie auf Social Media-Kan\u00e4le wie Facebook, Instagram und Twitter, wo sie von denjenigen empfangen werden, die eben diese Medien bevorzugen. <br \/><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Nutzer dieser Medien ist das normaler Alltag. Es liegt an der Neugier unserer Kolleginnen und Kollegen, ob sie in dieser Kommunikation Vorteile sehen. Fast jeder, auch unserer \u00e4lteren Kollegen besitzt inzwischen ein Smartphone. Alle hier erw\u00e4hnten Nachtrichtenformen sind dar\u00fcber zu empfangen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aktuelles<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bist du noch dabei, h\u00f6ren Sie noch zu? Dann schlage ich einmal vor, sieh dich \/ sehen Sie sich einfach einmal auf der <a href=\"https:\/\/www.compgen.de\/blog\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blogseite<\/a> des CompGen um. Apropos Datenf\u00fclle: weil so viel Information in Stress ausarten kann, gibt es dort auch eine Zusammenfassung in Form eines <a href=\"https:\/\/list.genealogy.net\/mm\/listinfo\/news-L\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Newsletters<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/feedly.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8615\" width=\"103\" height=\"103\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/feedly.png 225w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/feedly-150x150.png 150w\" sizes=\"(max-width: 103px) 100vw, 103px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, aber wie gehe ich mit den Beitr\u00e4gen anderer Blogs um? Daf\u00fcr gibt es eine recht einfache und zugleich effiziente L\u00f6sung. Sie hei\u00dft Feedly. Damit lassen sich alle interessierenden Nachrichten recht einfach zusammenfassen und auf dem Medium deiner Wahl, also Notebook, Tablet oder Smartphone abrufen. Warum nicht gleich beginnen? Die <a href=\"https:\/\/feedly.com\/apps.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Feedly-App<\/a> herunterladen und zum Testen <a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?feed=rss2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">meinen RSS-Feed<\/a> einbinden. Das klappt auch mit anderen Blogs, also z.B. <a href=\"https:\/\/www.compgen.de\/feed\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.compgen.de\/feed\/.<\/a> <br \/><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Generic_Feed-icon.svg_.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8612\" width=\"83\" height=\"83\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und meistens sind die RSS-Feeds an diesem Icon zu erkennen. Wo auch immer dieses Bildchen erscheint, geht es per einfachem Klick zu einem (nat\u00fcrlich kostenlosen) Abonnement.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die M\u00f6glichkeiten der Kommuniktion unter Familienforschern waren noch nie so vielf\u00e4ltig, die Chancen gemeinsam voranzukommen noch nie so gro\u00df. Aufgemerkt! Die Betonung liegt auf GEMEINSAM. Denn das bedeutet Nehmen &amp; GEBEN.<br \/><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie es vorher war Es gab eine Zeit, in der kommunizierten Familienforscher zu ihrem Hobby per Rundbrief. Ich habe das nur vom H\u00f6rensagen. 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