{"id":9421,"date":"2020-11-28T20:04:39","date_gmt":"2020-11-28T18:04:39","guid":{"rendered":"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=9421"},"modified":"2020-12-06T13:12:20","modified_gmt":"2020-12-06T11:12:20","slug":"ein-stipendium-im-jahr-1570-gestifftet-welches-von-ihm-das-teuthornische-genennet-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=9421","title":{"rendered":"&#8230;ein Stipendium im Jahr 1570 gestifftet, welches von ihm das Teuthornische genennet wird."},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=4737\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Screenshot-2020-11-27-220736.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9422\" width=\"513\" height=\"432\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Screenshot-2020-11-27-220736.png 601w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Screenshot-2020-11-27-220736-356x300.png 356w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Screenshot-2020-11-27-220736-178x150.png 178w\" sizes=\"(max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><\/a><figcaption>Auszug aus Grosses vollst\u00e4ndiges Universal Lexicon aller Wissenschaften und K\u00fcnste, Band 42, J.H. Zedler, 1744 <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die eigentliche Quelle \/ Das Teuthornianum<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Woher hat Zedler sein Wissen? Obwohl wissenschaftliches Arbeiten verlangt, bis auf die eigentliche Quelle zur\u00fcckzugehen, wird man regelm\u00e4\u00dfig dieses schon g\u00e4ngige Muster feststellen k\u00f6nnen, dass einer vom anderen \u00fcbernimmt, ohne sich den Ursprung anzusehen. Da wir mit der Digitalisierung Zugang zu bisher schwer erreichbaren Werken bekommen, ist dieser Weg heute etwas weniger m\u00fchsam geworden. Also, blicken wir doch einmal direkt auf die <strong>Seite 117 aus des Johann Christoph Olearius &#8218;<a href=\"https:\/\/reader.digitale-sammlungen.de\/de\/fs1\/object\/display\/bsb11064433_00003.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rerum Thuringicarum Syntagma<\/a>, Halle 1704&#8242;<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/TEUTHORN-olearius117-Screenshot-2020-11-28-233126-1024x472.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9450\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/TEUTHORN-olearius117-Screenshot-2020-11-28-233126-1024x472.png 1024w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/TEUTHORN-olearius117-Screenshot-2020-11-28-233126-400x184.png 400w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/TEUTHORN-olearius117-Screenshot-2020-11-28-233126-768x354.png 768w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/TEUTHORN-olearius117-Screenshot-2020-11-28-233126-300x138.png 300w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/TEUTHORN-olearius117-Screenshot-2020-11-28-233126.png 1284w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer noch Tr\u00fcmmer des Gro\u00dfen Latinums parat, vielleicht sogar einen Schein in Mittelalter-Latein gemacht hat, kann nun bezeugen, dass Zedler  ordentlich gearbeitet hat. H\u00f6chstens Geld- und M\u00fcnz-Sachverst\u00e4ndige k\u00f6nnten die Nase r\u00fcmpfen. Olearius redet 1704 vom Floren, Zedler 1744 vom Gulden (nicht so falsch) und Hiob benutzt das gro\u00dfe R (nach meiner Interpretation) f\u00fcr &#8218;Reichsthaler&#8216;. Uns Familienforscher d\u00fcrfte vor allem die Frage nach der Kaufkraft interessieren. Konnte man mit 30 Talern ein Jahr studieren? War es ein Zuschuss? Wieviel mussten die Eltern zus\u00e4tzlich aufbringen? (Kleiner Tipp: die AMF hat gerade eine verst\u00e4ndliche <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/amf-verein.de\/?page_id=4921\" target=\"_blank\">Abhandlung zu Geld- und M\u00fcnzwesen<\/a> onlne gestellt. Auch PT hat vor Jahren <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.teu-net.de\/geschichte\/texte\/muenze-geld.html\" target=\"_blank\">zum Thema dilettiert<\/a>). So viel zur Quelle des <strong>Teuthornianum<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beil\u00e4ufig erfahren wir im Original des Olearius, dass auch <strong>Anna, Wittwe des Blasius Rinckleben, <\/strong>ein Stipendium nach demselben Muster stifftete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solche Aussagen sind nat\u00fcrlich f\u00fcr eine Zeit, aus der keine Kirchenbucheintragungen bekannt sind, wichtig und k\u00f6nnen famil\u00e4re Zusammenh\u00e4nge erhellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im <a href=\"http:\/\/www.archive-in-thueringen.de\/de\/archiv\/view\/id\/34\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stadtarchiv Bad Frankenhausen<\/a> finden sich unter der Signatur 1\/Va-1, Schulsachen, Gesuche um das Teuthorn&#8217;sche Stipendium (1584-1645). Darunter auch zwei Schreiben des Hiob Teuthorn, eines vom 23. August, das andere vom 11. September des Jahres 1585. Die Transkriptionsversuche folgen am Ende dieses Beitrags.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was wir \u00fcber Hiob Teuthorn wissen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hiob war 1579 noch Sch\u00fcler (Teutehorn) in der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.teu-net.de\/geschichte\/texte\/Kurzfassung_eineSeite.pdf\" target=\"_blank\">K\u00f6niglichen Klosterschule zu Ilfeld<\/a>. Bereits im selben Jahr ist er an den Universit\u00e4ten Jena und Wittenberg (Deuthorn) immatrikuliert, 1584 dann in Leipzig. 1588 heiratet er Margarete, die Witwe des FU\u2026 aus Greu\u00dfen. Die in meinen Unterlagen gefundene Notiz, er sei sp\u00e4ter Pfarrer in Immenrode\/Sondershausen gewesen, l\u00e4sst sich derzeit, auch mit Hilfe von Schwarmintelligenz, nicht erh\u00e4rten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interpretation der Gesuche<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie wir aus dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=4737\" target=\"_blank\">Auszug von Olearius<\/a> wissen, wurden pro Jahr als Stipendium 60 Taler an zwei Studenten ausgesch\u00fcttet, so dass jeder 30 Taler erhielt. Einer der beiden Beg\u00fcnstigten des Jahres 1585 war Hiob. Er ersucht den Rat der Stadt, ihm den restlichen Betrag von 15 Reichstalern des Stipendiums, der nach der damaligen Regelung erst zu Michaelis (29. September) f\u00e4llig w\u00e4re, schon fr\u00fcher auszuzahlen. Offensichtlich ist er in Geldnot und sucht seinen Wunsch mit Vorsorge f\u00fcr den herannahenden Winter zu begr\u00fcnden. Wie es scheint, hat er sich bereits verschuldet und hat Druck seitens seiner Gl\u00e4ubiger, was er in seinem zweiten Schreiben auch erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hiob bezieht sich bei seinem Wunsch, die zweite Jahrestranche von 15 Talern fr\u00fcher als Michaelis ausgezahlt zu bekommen, darauf, dass fr\u00fcher, also zu Beginn des 1570 gestifteten Stipendiums, die 30 Taler in einer Summe ausgezahlt wurden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet aber seine Aussage: <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-white-background-color has-background wp-block-paragraph\"><em>\u201estipendium auf zweie termin ist erfolget: ist mihr doch be-<br \/>wust, dass es <strong>zur zeitt<\/strong> <strong>unseres vettern<\/strong> <strong>Stephan Teuthorn<br \/><\/strong>seligens auf eine summa ist erlegtt worden, welche den auch\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der von mir erforschten Zeit gibt es zwei Stephans. Um welchen handelt es sich hier? Ich sah mich in den <a href=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=2137\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Immatrikulationen<\/a> um, und es schien naheliegend, dass es sich um den sp\u00e4teren Rektor der Gymnasien in Hannover und Riga handele, der 1574 in Wittenberg und 1578 in K\u00f6nigsberg eingeschrieben war. Das war in der Dekade vor Hiobs Ersuchen aus dem Jahr 1585.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Vetter&#8220; <em>\/ <\/em>&#8222;seliger&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verwandtschaftsbegriff Vetter wird ja nicht nur f\u00fcr eine enge Verwandtschaft, sondern innerhalb der Gro\u00dffamilie durchaus in einem erweiterten Sinne gebraucht. Hatte sich Hiob tats\u00e4chlich auf den Studienkollegen bezogen, der die Unis rund eine Dekade fr\u00fcher besucht hatte? Wenn man nun lesen w\u00fcrde: <strong><em>Es begab sich aber <\/em><\/strong>&#8222;zur zeitt unseres vettern Stephan Teuthorn\u201c, dann w\u00fcrde es sich nicht um den Mitstudenten, sondern die Stadtregierung handeln. Und ja, ein Stephan Teuthorn ist im Jahr 1570\/71 und 1576\/77 <a href=\"http:\/\/www.teu-net.de\/geschichte\/texte\/buergermeister.html#fetter\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">B\u00fcrgermeister in Frankenhausen<\/a>, war also mit der Auszahlung der Stipendien befasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die letzte Gewissheit aber gibt das kleine Wort <em>seliger<\/em>. H\u00e4tte ich es anfangs nicht \u00fcbersehen, w\u00e4re mir ein Umweg erspart geblieben. Vetter Schulrektor ist noch bis nach 1600 im Dienst, also quicklebendig, der B\u00fcrgermeister aber nicht mehr unter den Lebenden. Genau das sagt uns das kleine Wort.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesuch vom 23. August 1585<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>1<\/td><td>Meinen willigen Dienst derzeitt zuvor Erbare undt wolweise<\/td><\/tr><tr><td>2<\/td><td>B\u00fcrgermeister g\u00fcnstige hern undt f\u00f6rderer. Nachdem mihr zu<\/td><\/tr><tr><td>3<\/td><td>fellige ge\u2026ste bottschaft vorgefallen, hab ich mihr k\u00f6nnen<\/td><\/tr><tr><td>4<\/td><td>underla\u00dfen an E.E. w[?] schriftlichen zu supplitiren undt<\/td><\/tr><tr><td>5<\/td><td>der 15 R [eichstaler] hinderstelliges restes von wegen dieses stipendii an-<\/td><\/tr><tr><td>6<\/td><td>zusuchen ungez \u2026 zuversicht ist worden ehe E. sich<\/td><\/tr><tr><td>7<\/td><td>in dem unbeschwert erzeigen. Den ob wol der \u2026 Michaelis<\/td><\/tr><tr><td>8<\/td><td>an welchem es vor dieser zeitt, mihr so wol als Heronymo Schneidern<\/td><\/tr><tr><td>9<\/td><td>zugestellt worden ist, noch nich verflo\u00dfen, doch weil ich vor dieser<\/td><\/tr><tr><td>10<\/td><td>zeitt noch vor\u2026 termin oft bin verhindertt worden, damitt<\/td><\/tr><tr><td>11<\/td><td>ich f\u00f6rderlichem zu \u2026 ermeldenen geldts entweder in manglung ge\u2026&nbsp; \u2026er<\/td><\/tr><tr><td>12<\/td><td>botten oder aber durch ander .. ersuchen hab kommen m\u00f6gen, verhoff<\/td><\/tr><tr><td>13<\/td><td>ich es werde mihr ein E. rath in diesem gratificium undt nicht<\/td><\/tr><tr><td>14<\/td><td>hinderlich sein. Den ob mich wol \u2026 erliche \u2026 s\u00f6lch<\/td><\/tr><tr><td>15<\/td><td>stipendium auf zweie termin ist erfolget: ist mihr doch be-<\/td><\/tr><tr><td>16<\/td><td>wust, dass es <strong>zur zeitt<\/strong> <strong>unseres vettern<\/strong> <strong>Stephan Teuthorn<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>17<\/td><td>seligens auf eine summa ist erlegtt worden, welche den auch<\/td><\/tr><tr><td>18<\/td><td>noch ermelten restatoris \u2026 meinen br\u00fcdern itz eben nantens [?]<\/td><\/tr><tr><td>19<\/td><td>gestalt ist gehalten worden, dass wen man des restatoris<\/td><\/tr><tr><td>20<\/td><td>willen nachsetzen wollte, mihr der noch nicht verflo\u00dfene<\/td><\/tr><tr><td>21<\/td><td>termin auf dem tag Michaelis, hinderlich sein k\u00f6nte. Doch<\/td><\/tr><tr><td>22<\/td><td>wil ich alhier E.E. nichts vorgeschrieben haben oder<\/td><\/tr><tr><td>23<\/td><td>sie dessen erinnern, dass ihnen viel besten&nbsp; \u2026 den<\/td><\/tr><tr><td>24<\/td><td>mihr bewust. Alhier bitt ich E.E. wollen sich<\/td><\/tr><tr><td>25<\/td><td>itz unbeschwert erzeigen und mir die hinderfellig 15 R<\/td><\/tr><tr><td>26<\/td><td>senden damitt ich mihr auf ein andere zeitt in manglung ge<\/td><\/tr><tr><td>27<\/td><td>wisser und zufelliger botten eigens \u2026 &nbsp;machen d\u00fcrfft<\/td><\/tr><tr><td>28<\/td><td>Sondern viel mehr mitt ernannten gehlt was mir gegen an<\/td><\/tr><tr><td>29<\/td><td>kommenden wintter vonn\u00f6then mitt rath und nutz einkauffen<\/td><\/tr><tr><td>30<\/td><td>undt sche\u2026 m\u00f6ge. Solches verdiene ich mit meinem gebett<\/td><\/tr><tr><td>31<\/td><td>umb E.E. gl\u00fcckselige regierung zeitliche und ewige<\/td><\/tr><tr><td>32<\/td><td>wolfahrt iderzeitt willig undt gern. G\u00f6ttlichem schutz bevohlen.<\/td><\/tr><tr><td>33<\/td><td>Zu leipzigk, den 23. August anno 1585<\/td><\/tr><tr><td>34<\/td><td>E.E. wei\u00dfheit<\/td><\/tr><tr><td>35<\/td><td>dienstwilliger<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;<\/td><td>Hiob Teuthorn<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zweites Gesuch vom 11. September 1585<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201127_235835-1024x749.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9440\" width=\"392\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201127_235835-1024x749.jpg 1024w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201127_235835-400x293.jpg 400w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201127_235835-768x562.jpg 768w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201127_235835-1536x1123.jpg 1536w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201127_235835-205x150.jpg 205w, https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201127_235835.jpg 1757w\" sizes=\"(max-width: 392px) 100vw, 392px\" \/><figcaption>Hiob Teuthorn, Francusanus, 1585<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>1<\/td><td>Meinen willigen dienst derzeiztt zuvor erbare wolweise hern<\/td><\/tr><tr><td>2<\/td><td>B\u00fcrgermeister g\u00fcnstige f\u00f6rderer. Es werden E.E. mein nechst<\/td><\/tr><tr><td>3<\/td><td>\u2026 Schreiben&nbsp; \u2026 sonders \u2026. Von meinem <strong>Bruder Jacob<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>4<\/td><td>empfangen haben undt desselben inhalts sich ersehen. Weil mihr<\/td><\/tr><tr><td>5<\/td><td>Aber \u2026 daran gelegen, da\u00df ich beides, meine Gl\u00e4ubiger<\/td><\/tr><tr><td>6<\/td><td>auf itz kommenden W\u2019schriebs richtig zale, nich wei\u00df mihr sonst von<\/td><\/tr><tr><td>7<\/td><td>n\u00f6tten, mit ..ch schaffen m\u00f6ge: bitte ich nochmals E.E. &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>8<\/td><td>W\u00f6llwn mich mitt den hinderstelligen 15 R so mihr noch vom<\/td><\/tr><tr><td>9<\/td><td>Stipendio geb\u00fcren lenger nicht anph \u2026 sonders dieselbig meinem<\/td><\/tr><tr><td>10<\/td><td>bruder Jacob auf meine handschrift umb quittung zusteellen<\/td><\/tr><tr><td>11<\/td><td>welcher solch geld ohne allen lengeren verzug bey gewisser<\/td><\/tr><tr><td>12<\/td><td>gelegenheit zu mihr zu schaffen wei\u00df. S\u00f6lche geschicht mihr<\/td><\/tr><tr><td>13<\/td><td>zu sonderlichen dienst undt f\u00f6rderung undt bin es nach ver<\/td><\/tr><tr><td>14<\/td><td>m\u00f6gen h\u00f6chstes frei\u00dfes derzeitt, insonderheitt mit meinem<\/td><\/tr><tr><td>15<\/td><td>gebett umb E.E. umb derselbigen gl\u00fccklicher regierung<\/td><\/tr><tr><td>16<\/td><td>sampt zeittlicher undt ewiger wolfard<\/td><\/tr><tr><td>17<\/td><td>Gott bevohlen. Dat. Leipzigk 11. Sept. ao 85<\/td><\/tr><tr><td>18<\/td><td>E.E.<\/td><\/tr><tr><td>19<\/td><td>Dienstwilliger<\/td><\/tr><tr><td>20<\/td><td>Hiob Teuthorn<\/td><\/tr><tr><td>21<\/td><td>Francusanus<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Schlussfrage<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Werden Reaktionen auf diese Ver\u00f6ffentlichung  meine Kenntnis von Hiob Teuthorn erweitern?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die eigentliche Quelle \/ Das Teuthornianum Woher hat Zedler sein Wissen? Obwohl wissenschaftliches Arbeiten verlangt, bis auf die eigentliche Quelle zur\u00fcckzugehen, wird man regelm\u00e4\u00dfig dieses schon g\u00e4ngige Muster feststellen k\u00f6nnen, <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/?p=9421\">Lesen Sie weiter &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[2,33,24],"tags":[600,601,279,599,361],"class_list":["post-9421","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv","category-frankenhausen","category-teuthorn","tag-hiob","tag-ilfeld","tag-olearius","tag-stadtarchiv-frankenhausen","tag-stipendium"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9421"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9421\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9473,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9421\/revisions\/9473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/teuthorn.net\/feuilleton\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}