Neue genealogische Funde erlauben eine biographische Skizze
Im Familienkundlichen Jahrbuch Schleswig-Holstein 2022 endete die Geschichte der Fehmarner Teuthorns bei einem Komponisten, von dem nur wenige Daten bekannt waren. Mit Hilfe eines aufmerksamen Musikforschers und mit Unterstützung einer Hamburger Ahnenforscherin konnte die Lücke weitgehend geschlossen werden:
Taufe 1755 in Hamburg – Soldat und Musiker in Rendsburg – Klavier- und Gesangslehrer in Kopenhagen – gestorben 1829 wieder in Hamburg.
Dabei konnte auch die Familie seines Vaters Valentin ergänzt werden.
1. Was 2022 bekannt war
Gotthardt Teuthorn (1650-1727), der Sohn eines Frankenhäuser Bürgermeisters, war 1677 aus Thüringen nach Fehmarn gekommen und wirkte in Petersdorf als Kirchspielschreiber und Organist. Seine Nachkommen habe ich im Familienkundliches Jahrbuch Schleswig-Holstein, Jg. 61 (2022), S. 17-33, bis in die vierte Generation benannt: Sohn Gottfried, Richter in Petersdorf, Enkel Valentin, musikalischer Informator in Hamburg, und Urenkel Balthasar Christian1, von dem Kompositionen überliefert sind. Für diesen letzten Namen fehlten damals die Lebensdaten.
Dass die Veröffentlichung nach damaligem Wissensstand richtig war, zeigte sich wieder einmal2.
2. Was von seiner Musik erhalten ist
Dass es von Christian Balthasar Teuthorn Noten gibt, wusste ich seit 2006. Damals fand ich erstmals Archivhinweise dafür, dass er komponierte und zumindest ein Werk 1788 drucken ließ. 2015 half mir der Virtuelle Musikkatalog RISM-OPAC, mit einer einzigen Suchanfrage die Nachweise zu Sonaten, Polonaisen und Liedern für Klavier und Violine zu finden, samt Archivstandorten. Romance und Polonaise für Clavicin oder Pianoforte hatte mir die Statsbiblioteket Aarhus schon früher unbürokratisch kopiert. Darüber habe ich damals im Blog berichtet, und der Beitrag ist 2015 bei RISM in englischer Fassung nachgedruckt worden („Using RISM for genealogy”): Kompositionen des Christian Balthasar TEUTHORN per RISM gefunden.
Im Januar 2023 kam dazu, dass zwei Werke inzwischen digitalisiert vorliegen, nämlich die Zwölf Lieder beym Clavier zu singen (Staatsbibliothek zu Berlin, PPN1769983295) und die Drey Clavier-Sonaten mit Begleitung einer Violine (Det Kongelige Bibliotek, Kopenhagen). Beide sind für jedermann einsehbar: Ein komponierender Musiker in der Familie.
Die Sonaten sind in Kopenhagen bei N. Möller und Sohn gedruckt. In der Widmung an den Kronprinzen, den späteren Friedrich VI., nennt sich der Verfasser am 28. Januar 1788 in Rendsburg „Unteroffizier beym Holst. Infanterieregiment” und seine Sonaten „die erste Arbeit, die ich je dem Druck übergebe”.

Wie die Zeitgenossen urteilten. Der Hamburgische unpartheyische Correspondent besprach die Sonaten am 4. Juni 1788. Der Rezensent sah in ihnen die ersten Stücke, mit denen der Verfasser öffentlich erscheint, und schrieb sinngemäß, dieses Frühwerk mache den musikalischen Einsichten des Verfassers alle Ehre. Er sehe, dass dieser die neueren Claviercomponisten mit Nutzen studiert habe, und empfahl ihm, künftig noch mehr auf die Reinheit des Satzes nach Bach und Kirnberger zu achten. Die Allgemeine deutsche Bibliothek urteilte 1792 strenger3: weder neu noch durch vorzügliche Gedanken ausgezeichnet, aber leicht und ziemlich wohlklingend, mit Kritik an der Führung der Violine, an der Ordnung der Gedanken in der zweiten Sonate und an dem trockenen Andante der dritten. Seine Zukunft sah der Rezensent trotzdem freundlich: Wenn Herr T. sich mehr musikalische Kenntnisse erwerbe, werde er bald ein sehr gefälliger Tonsetzer werden.
3. Ein Fund im Lübecker Lesesaal
Als Familiengeschichtsforscher möchte ich mir hinter den Noten ein Bild des Menschen machen. Bei fehlenden Ego-Dokumenten ist das nicht leicht. Manchmal hilft Glück und Zufall. Solche Hilfe kam von einer Seite, mit der ich nicht gerechnet hatte. Matthias L, der musikwissenschaftlich zu schleswig-holsteinischen Komponisten des Zeitraums 1750 bis 1850 arbeitet, stieß im Lübecker Lesesaal zufällig auf meinen Beitrag in Familienkundliches Jahrbuch Schleswig-Holstein.
Die gesammelten Spuren erlauben nun bereits einen rudimentären Lebeskauf.
Rendsburg. Nach den Militärakten (FamilySearch, 15. Bataillon) verpflichtet sich Balthasar Christian Teuthorn am 16. November 1783 als Fourier4 auf sechs Jahre, Beruf Musicus, aus Hamburg, ledig, lutherisch, 24 Jahre alt.5 In der Rendsburger Christkirche tritt ein Teuthorn 1785 und zweimal 1788 als Taufpate bei Militärangehörigen auf. Auch ist von ihm der Hinweis auf eine Kantate, Lob der Tonkunst (Küker), am Ende eines Rendsburgischen Konzerts in einem Musikkatalog6 überliefert.
Schleswig.
1787 muss unser Komponist in Schleswig den Text
„Der sterbende Heiland” vertont haben, einen Text, der auch von anderen musikalisch verarbeitet wurde. Dieses Werk wird in einem dänischen Musikkatalog von 18777 genannt, ist aber nicht im RISM aufgeführt.
Bei einer großen Passionsmusik im Dom am 30. März 1790 sitzt ein Teuthorn am Clavezimbel/Cembalo (Skierka, Schleswig in der Statthalterzeit 1711 – 1836, S. 252).
Kopenhagen. Am 24. November 1795 bietet in der Kopenhagener Zeitung ein Teuthorn aus der Adelgade Unterricht auf dem Klavier und im Gesang an und verweist darauf, dass er sich öffentlich mit Beifall habe hören lassen und durch eine Anzahl Kompositionen bekannt sei. Von 1797 bis 1808 steht er im Adressbuch als „Claveer- og Syngemester”, zuletzt in der Vognmagergade. Danach hören die Spuren auf. In der Volkszählung 1801 erließ er sich nicht finden. Falls er Kopenhagen verlassen haben sollte stellte sich die Frage Wohin?
Bei den Funden zu Schleswig und Kopenhagen steht jeweils nur „Teuthorn” ohne Vornamen. Die Zuordnung beruht auf dem Namen, dem Beruf und dem zeitlichen Zusammenhang. Es gibt in dieser Zeit keine weiteren Namensträger Teuthorn im Norden und schon gar nicht als Musiker. Mit vollem Namen belegt sind Taufe 1755, Militärakte 1783, Widmung 1788 und und später auch sein Tod 1829.
4. Die Wende kam aus Hamburg
Der Schluss der Geschichte lag, wo die Familie ohnehin zu Hause war. Sabine P.8 von der Genealogischen Gesellschaft Hamburg fand den Komponisten im Leichen-Register von St. Jacobi. Dort steht unter Nr. 411:
Balthasar Christian Teithorn [sic], gebürtig aus Hamburg, 74 Jahre alt, gestorben am 4. Oktober 1829, morgens 12½ Uhr. Als Vater nennt das Register Valentin Teithorn. Das sind die spärlichen Angaben. Den Tod meldete ein Thomas Harms (Kornträger). Begraben wurde er am 6. Oktober auf dem Kirchhof St. Jacobi vor dem Steinthor. Die Hamburger Nachrichten meldeten ihn am 12. November 1829 unter den Beerdigten, „alt 74 Jahre”.

Von hier aus ließ sich auch der Anfang finden. Das errechnete Geburtsjahr führt auf das Taufbuch von St. Michaelis: Am 12. August 1755 wurde dort Balthasar Christian getauft, Kind des Valentin Teuthorn. Die Schreibweise des Namens darf nicht irritieren. Balthasar Christian wird 1755 als Teuthorn getauft und stirbt 1829 als Teithorn9. Für das Umstellen des Vornamens hat er sich wohl selbst entschieden, und so tritt er in der Musikwelt und in Dokumenten als Christian Balthasar Teuthorn auf. – ImTaufeintrag sind für mich aus der Rückschau mit Benedictus Balthasar von Ahlfeldt, Christian Albrecht von Saldern und Elisabeth von Somms drei adelige Paten auffällig. Man wird annehmen dürfen, dass Vater Valentin bei diesen Adelsfamilien Klavier- und Musikunterricht gegeben hat. Ob daraus weitere Schlussfolgerungen hinsichtlich seines Bekannten- oder Freundeskreises gezogen werden können, muss hier ohne weitere genealogische Forschung offen bleiben.
Damit ist die Geschichte des Christian Balthasar Teuthorn von Geburt bis Tod belegt. Das Dazwischen, besonders die Jahre nach 1808, also dem letzten Nachweis in den Adressbüchern Kopenhagens, kommt möglicherweise mit weiter fortschreitender Digitalisierung von Archivalien und Zeitungen ans Licht.
Chronologie: Christian Balthasar Teuthorn (1755-1829)
| Jahr | Ereignis | Beleg |
| 12.8.1755 | Taufe, Hamburg St. Michaelis | Taufbuch 1755, Pag. 368, Nr. 762 |
| 16.11.1783 | Eintritt als Fourier, Rendsburg | FamilySearch, Film 7927652 |
| 1785, 1788 | Taufpate, Rendsburg | Christkirche (Archion) |
| 28.1.1788 | Widmung der Sonaten, Rendsburg | Druck, Kopenhagen |
| 1790 | Passionsmusik, Schleswiger Dom | Skierka, S. 252 |
| 1795 bis 1808 | Klavier- und Gesangslehrer, Kopenhagen | Adresse-Contoirs Efterretninger; Kraks vejviser |
| 4.10.1829 | Tod, Hamburg; Begräbnis 6.10. St. Jacobi | Leichen-Register 1829, Nr. 411 |
5. Der Vater Valentin
Mit der Taufe von 1755 konnte ich auch die Familie des Vaters Valentin (getauft 1.5.1729 in Petersdorf auf Fehmarn) aktualisieren. In meinem Aufsatz hatte ich es für möglich gehalten, dass er erst um 1780 nach Hamburg kam. Das kann ich berichtigen: Seine Kinder wurden zwischen 1755 und 1759 in Hamburg getauft.
- Balthasar Christian, getauft am 12.8.1755 in St. Michaelis
- Anna Elisabeth, getauft am 6.4.1758 in St. Katharinen (Paten: Brandtner, Badner, Johann Bernhard Mumser)
- Georg Ludwig, getauft am 27.12.1759 in St. Katharinen
- Lucia Anna, geboren um 1765
- Ulrica Dorothea, geboren um 1770, verheiratet am 29.10.1794 in St. Nikolai mit dem Schneider Friedrich Wolters
Aus unserem heutigen Verständnis ist es befremdlich, dass die Mutter der Kinder in den damaligen Taufeinträgen nicht erwähnt wird. Als Valentins Ehefrau ist Anna Dorothea Meyer (geboren um 1735 in Hamburg) durch den Heiratseintrag für Tochter Ulrica Dorothea belegt. Die Familie wechselte die Kirchspiele vermutlich durch jeweils einen Umzug innerhalb der Stadt.

Valentin 1788 in einem Klammersatz
Ganz en passant wird Valentin in der Besprechung der Sonaten im Hamburgischen Correspondenten vom 4. Juni 1788 erwähnt. Dort wird als Bezugsquelle der Verfasser in Rendsburg genannt und in Klammern hinzugefügt, die Sonaten seien auch in Hamburg „bey Herrn V. Teuthorn auf den Raboisen vor der kurzen Twiete” zu haben (4 Mark 8 Schilling). Der Vater vertrieb also die Noten seines Sohnes in Hamburg. Zur selben Wohnlage passt der Eintrag im Neuen Hamburger und Altonaer Addreß-Buch von 1794 (S. 242): „Val. Teuthorn, Musicus, Raboisen 159”. Als Valentin im Dezember 1794 starb, wurde er am 16. Dezember auf dem Friedhof vor dem Steinthor beigesetzt. Das Grab- und Erdgeldbuch verzeichnet „Valentin Teuthorn, alt 65 J. aus Vemern, sonst unbekt.” (Staatsarchiv Hamburg, 512-5 A III 40 a) und die Hamburger Wöchentlichen Nachrichten meldeten es am 24. Dezember. Mit Vemern statt Fehmarn sehen wir auch hier einen originalen Hörfehler.
An dieser Stelle sei der aussagekräftige Sterbeeintrag von 1779 zu Valentins Mutter, Dorothea Teuthorn, geb. Schinkel, vom 8. März in Petersdorf, zitiert. „… hinterlässt einen Sohn „Mons. Valentin, musical: Informator in Hamburg” und von demselben zwei Kinder, Balthasar Christian und Lucia Anna. Dieser Eintrag im Totenregister ist so bemerkenswert und eine Freude für jeden Familienforscher, weil er nicht nur die zu dem Zeitpunkt noch lebenden Kinder, den Sohn mit Beruf, sondern sogar auch Ehemann und Eltern der Verstorbenen nennt.
Eine kleine Episode. In Hamburg schrieb ein Gymnasiast ein Tagebuch, Johann Georg Mönckeberg (1766-1842), später Senator. Sein Enkel, der spätere Bürgermeister gleichen Namens, gab es 1885 unter dem Titel Vor hundert Jahren heraus. Auf S. 25 fasst er die Hamburger Jahre 1783 bis 1785 zusammen: Englischstunden zweimal wöchentlich im Haus, die Schwestern nahmen teil, und „außerdem wurde das Clavierspiel mit Eifer betrieben (der Lehrer hieß Teuthorn)“, dazu Tanzunterricht bei Böhmer. In Hamburg gab es nach meiner Überzeugung nur einen Teuthorn, der Musikunterricht erteilte, nämlich Valentin.
Mit dieser biographischen Skizze endet mein Wissen zu Enkel und Urenkel des Fehmarner Organisten Gotthardt Teuthorn. Für die Geschichte der Familie Teuthorn kann festgehalten werden, dass zwischen der Mitte des 18ten und dem ersten Drittel des 19ten Jahrhunderts Valentin und Christian Balthasar Teuthorn an der Gestaltung des Musiklebens in Hamburg, Rendsburg und Kopenhagen beteiligt waren.
6. Schlussbemerkung zur Publikationsform
Familiengeschichtliche Abhandlungen werden der interessierten Öffentlichkeit üblicherweise in genealogischen Zeitschriften zugänglich gemacht. Dabei gilt das wissenschaftliche Zitieren mit Fußnotenapparat als Norm: Aussagen werden durch Quellen belegt und sind damit für andere Forscher nachprüfbar. Werden solche Beiträge durch Abbildungen ergänzt, so haben diese häufig nur illustrativen Charakter, weil ihre Qualität durch Drucktechnik und Zeitschriftenformat begrenzt ist. Für diesen analogen Aufsatz spricht die Unterstützung der Zeitschriftenredaktion hinsichtlich des Lektorierens und Korrigierens. Günstig ist zudem, dass die Zeitschriften in Bibliotheken archiviert werden und die Beiträge damit auch künftigen Forschern zur Verfügung stehen.
Der vorliegende Beitrag, der meine beiden bisherigen Aufsätze zu den Fehmarner Teuthorns im Familenkundlichen Jahrbuch Schleswig-Holstein ergänzt, erscheint ganz bewusst als digitale familiengeschichtliche Veröffentlichung. Ich möchte mit diesem Beispiel die digitale Publikation der analogen gegenüberstellen und dabei meine Überzeugung vom Vorteil des digitalen Aufsatzes zum Ausdruck bringen. Seine Vorteile sind vielfältig:
- Direkte Verlinkung der Quellen. Fundstellen, die in einem Zeitschriftenaufsatz nur als Text angegeben werden können, können hier mit einem Klick erreichbar werden. Die Verweise gehen damit über das übliche wissenschaftlich anerkannte Zitiersystem hinaus, etwa durch einen Link auf die in der Deutschen Digitalen Bibliothek in wachsender Zahl verfügbaren Digitalisate.
- Volle Aussagekraft der Medien. Fotos, Bilder und Scans lassen sich von der eigenen Website oder aus anderen Veröffentlichungen unmittelbar zugänglich machen, entweder eingebunden in den Textverlauf oder verlinkt zu einem im Beitrag selbst nicht sichtbaren Digitalisat oder anderen Medium.
- Verweise auf weitere Beiträge. Es kann auf vollständige Texte verlinkt werden, auf eigene Artikel oder auf Beiträge anderer Autoren zum selben Thema.
- Nachträgliche Ergänzungen. Eine zweite oder dritte Fassung kann erscheinen, ohne dass dafür eine neue Zeitschriftenausgabe abgewartet werden muss.
- Weitere Verwendung. Über ein geeignetes Plugin kann der Autor am Ende eines Beitrags eine PDF-Version zum Ausdrucken bereitstellen.
- Langzeitarchivierung. Das häufig vorgebrachte Argument der Flüchtigkeit von Web-Publikationen ist durch die digitale Langzeitarchivierung, etwa in der Deutschen Nationalbibliothek oder im Internet Archive, entkräftet.
Dies ist nicht mein erster digitaler genealogischer Beitrag. Zuerst habe ich dieses Verfahren bei dem Beitrag „Pauline und der kalifornische Goldrausch“ erprobt.
Peter Teuthorn
im Oktober 2026
[erste Änderung 31.10.26]
Anhang

Quellen
Taufbuch St. Michaelis 1755, Pag. 368, Nr. 762 / Taufbücher St. Katharinen 1758 (S. 72) und 1759 / Leichen-Register St. Jacobi 1829, Nr. 411 / Grab- und Erdgeldbuch Friedhof vor dem Steinthor, Staatsarchiv Hamburg, 512-5 A III 40 a / Totenregister Petersdorf 1779, S. 688, Nr. 20 / Hamburgischer unpartheyischer Correspondent Nr. 90, 4.6.1788 / Hamburger Nachrichten, 12.11.1829 / Neues Hamburger und Altonaer Addreß-Buch, 1794, S. 242 (GOV HAMURGJO53AN) / Kk. [i. e. Türk, Daniel Gottlob]: Rezension zu „Drey Claviersonaten mit Begleitung einer Violine, von C. B. Teuthorn. Zu haben bey dem Verfasser in Rendsburg. Kopenhagen, 1788. Fol. in beyden Stimmen zusammen 38 Seiten”, in: Allgemeine deutsche Bibliothek, Bd. 109, St. 2, 1792, S. 430-431 / Kiøbenhavns Kongelig alene priviligerede Adresse-Contoirs Efterretninger, 24.11.1795, Nr. 325, S. 3 / Kraks vejviser / Skierka, Schleswig in der Statthalterzeit 1711-1836, S. 252 / J. G. Mönckeberg, Vor hundert Jahren, Hamburg 1885, S. 25 / FamilySearch, Film 7927652 / Archion / RISM / Bibliotheca Danica, Bd. 1, Sp. 393 / teuthorn.net/feuilleton, ?p=4716 und ?p=6845.
- Als Balthasar Christian getauft nennt er sich später Christian Balthasar. ↩︎
- Mehrmals führte dieser Weg eines frühen Veröffenlichens zu Forscherkontakten, die sich die Mehrzahl der Familienforscher wünscht, aber selten erreicht. Im jeweiligen konkreten Einzelfall können sich wichtige Ergänzungen zur eigenen Forschung ergeben. https://teuthorn.net/feuilleton/?p=8712: Seit Langem plädiere ich dafür, Familiengeschichte in kleinen Kapiteln digital zu publizieren und nicht zu warten, bis das Opus Magnum, das große (meist nicht zu realisierende) Werk, endlich per Buch veröffentlicht werden kann. ↩︎
- (Bd. 109, St. 2, S. 430-431; die Besprechung ist mit „Kk.” gezeichnet, dahinter steht Daniel Gottlob Türk) ↩︎
- Der Fourier war, bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts, in den meisten deutschen Territorialheeren und den Armeen der skandinavischen Länder, ein für Quartier (Unterkunft) und Fourrage (Verpflegung) verantwortlicher Unteroffizier. Wikipedia 7.10.2026 https://de.wikipedia.org/wiki/Fourier_(Milit%C3%A4r). ↩︎
- Rechnerisch wäre er nach seiner Taufe damals 28 gewesen. ↩︎
- Aus einem Musikkatalog bei Google-Books ↩︎
- Katalog Spalte 393: Der sterbende Heiland . Aus JO . FR . LÖWENS Schriften 2 Th . In Musik gesetzt von BALTH . CHR . TEUTHORN . Schlesw . 1787. 8 Bl . ↩︎
- https://paap-ahnenforschung.com/ – https://gghhev.de/index.html ↩︎
- Der Name Teithorn beruht auf einem Hörfehler ↩︎
- Kartenausschnitt mit freundlicher Genehmigung von Christian Terstegge ↩︎
Dank
Dieser Beitrag wäre nicht möglich gewesen ohne die zielgerichtete, intensive Recherche von Matthias Lassen und die Hilfsbereitschaft von Sabine Paap von der Genealogischen Gesellschaft Hamburg. Beiden gilt mein ausdrücklicher Dank. Meine Assistentin Claude😊besorgte zuverlässig und schnell die orthographische Endkorrektur.




