Genuss auf dem Sofa

sofa
Auch wenn sie Mitglieder eines Vereins sind, der sich Computergenealogie nennt, wollen viele von ihnen, wenn nicht die meisten, ihre Zeitschrift weiter in konventioneller Form in der Hand halten. Eine digitale Internetzeitschrift können sie sich noch nicht vorstellen. “Ich will meine Zeitschrift gemütlich auf dem Sofa lesen”, war ein nicht untypischer Diskussionsbeitrag in der CompGen-Mailingliste.  Manchen reicht auch ein PDF-Ausdruck. Aber das Sofa muss es sein!

Nun gut. Die Zeitschrift habe ich in der Hand. Wie mache ich es nun aber, um z.B. Christina Büchels Rezension (Florenz 1996) zu

Roberto Bizzochi, Genealogie incredibili. Scritti di historia nell’ Europa moderna, Bologna (Il Mulino) 1995, 228 S. (Annali del Instituto storico italo-germanico. Monografia 22),

auf diese Weise zu konsumieren. Hier geht es zwar noch nicht um eine Internetzeitschrift, aber immerhin um ein Digitalisat eines bereits vor Längerem gedruckten Artikels,  Retrodigitalisat also.  (Toll diese neuen Fachausdrücke, oder?) Schaun wir doch ‘mal.

Die Rezension ist zugänglich über das Portal http://www.perspectivia.net/ . Dort den Namen der Autorin <Büchel> in das Suchfeld eingeben, und man gelangt zur Online-Version des Rezensionsartikels und hat nun zwei  Möglichkeiten. Erstens, dort den Artikel online zu lesen:
http://francia.digitale-sammlungen.de/Blatt_bsb00016315,00260.html

oder zweitens – lieber Sofaleser -, ihn als PDF-Download zu erhalten. Interessant ist hierbei die Behandlung des Copyrights. In dem sich öffnenden Download-Fenster des Münchener Digitalisierungszentrums der Bayerischen Staatsbibliothek bestätigt man den Gebrauch für wissenschaftliche oder private Zwecke.  Dann folgt die Auswahl der gewünschten Seiten. Die PDF-Datei beginnt mit klaren Angaben für sauberes Zitieren und einem Copyright-Hinweis, dann folgt der ausgewählte Text. Und jetzt kann es nach dem Austdrucken wirklich zum Sofa gehen.
Damit ihr nun endlich seht, worum es überhaupt geht, zeige ich euch – nach dem Überspringen der kleinen Hürde <teugast/teugast> – mein Ergebnis.

Postscriptum: Wieso ich gerade diesen Artikel gewählt habe? Wenn ihr genügend Geduld habt und ich es nicht vergesse, verrate ich es in spätestens 14 Tagen.

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