Tatort München – Digitalisate für Genealogen

In der Computergenealogie 3/2009 hatte ich über die Massendigitalisierung im Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek berichtet. Ganz aktuell informiert das Bibliotheksmagazin, Mitteilungen aus den Staatsbibliotheken in Berlin und München, in seiner gerade ausgelieferten Ausgabe 1/2010 über ein Schmankerl für Genealogen. Es geht um den Erwerb wertvoller Handschriften und wiederum um ihre Präsentation als Digitalisat.

Seite 18 aus den Ehrenbuch der Fugger

Auf Seite 3-10 berichtet Claudia Fabian über den kürzlichen Ankauf zweier Fugger-Genealogien, und auf Seite 21-25 Wolfgang-Valentin Ikas und Friedrich Ulf Röhrer-Ertl über Die Sammlungen Eckher und Prey zur Genealogie des Bayerischen Adels.

Bei den Fuggern handelt es sich um Das Geheime Ehrenbuch der Fugger, eine großformatige, feinstens kolorierte Handschrift, sowie um den kolorierten Druck Fuggerorum et Fuggerarum … Imagines. Beide sind inzwischen digitalisiert. Für das Münchener Publikum sind sie vom 25. Februar bis 22. Mai 2010 in der sogenannten Schatzkammer der Staatsbibliothek körperlich und virtuell zu besichtigen. Dazu werden die Digitalisate in einer 3D-Version präsentiert.

Das Netz-Publikum hat kostenlosen Zugang über die Digitale Bibliothek. Ein Beispiel ist das Allianzbildnis des Jacob Fugger und der Sibylla Artzt. Der Prey beginnt so.

Auf dem Bild ist oben das ursprüngliche Fuggerwarenzeichen zu sehen, sowie  auf den unteren Schildern zwei Hausmarken.

Das Heft berichtet auch über das VD17-Symposion in München. Darauf werde ich zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen.

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