Ausgeschnittene Geschichtsbetrachtung. Darf man das?

Ausgeschnitten:SZ 17./18.Dez. 2016

… wenn etwas geschrieben wird, das man selbst gerne genau so gesagt hätte, aber (noch) nicht geschafft hat, es so perfekt auszudrücken?

Ich gehöre zu dieser Elterngeneration, die sich an Nächte im Luftschutzbunker erinnert, ihren Eltern, also den Großeltern der Enkel,  nach dem Krieg wiederholt Fragen zu Wissen oder Unwissen über die Taten des Nationalsozialismus während ihrer Lebenszeit stellten, aber keine oder nur unbefriedigende Antworten bekamen.

Kia Vahland formuliert diese Sätze in Bezug zur Gurlitt-Sammlung entarteter Kunst und deren Restitution. Ich gehöre zu denen, die viele Nächte den Schlafanzug mit dem Trainingsanzug tauschen mussten, um bei Luftschutzalarm schnell in den Bunker zu gelangen. Noch intensiver ist mein Erinnern an das Nichterzählenkönnen vergangenen Geschehens durch die Eltern, also dessen was inzwischen Geschichte geworden ist.

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Langzeitarchivierung des Blogs Genealogie-Feuilleton

“Für wenn ich tot bin” (Uwe Johnson: Jahrestage)

Seit dem 16. November 2016 (erster Zeitschnitt) ist mein Blog in der Deutschen National-Bibliothek (DNB) Leipzig langzeitarchiviert. Nach Aussage des zuständigen Referats wird der Internetauftritt nun zweimal im Jahr als sogenannter Zeitschnitt automatisch gespeichert. Das Blog kann wie andere Publikationen per Suchfrage gefunden werden (Siehe Abbildung). Die Suche ist mit der URL, dem Autornamen oder dem Blogtitel möglich und erfolgreich.

Solange das Blog aktiv ist, kann die URL direkt aus der Maske aufgerufen werden.  Die jeweiligen Zeitschnitte sind im Lesesaal der DNB aus dem Web-Archiv abrufbar. Die tatsächliche Performance werde ich gelegentlich vor Ort prüfen. Meine Überlegungen zum Genealogischen Nachlass sind damit in einem weiteren wichtigen Punkt umgesetzt.

Langzeitarchivierung des Blogs Genealogie-Feuilleton

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Auf Lubinus´ Spuren / Ein ungewöhnlicher Reiseführer

Pölitz - Messenthin - Stettin / Ausschnitt der Karte des Lubinus von 1618

Im Nachklang zu meiner Reise nach Messenthin im April 2016 hatte ich heute Post aus Polen im Briefkasten. Darin als Geschenk der Stadtteil-Bürgermeisterin ein außerordentlich schöner pommerscher Reiseführer, vorgelegt durch die Direktorin des Schlosses der Pommerschen Herzöge in Szczecin, Barbara Igielska.
(Titel wie Artikelüberschrift – ISBN 978-83-60816-61-5)

Er ist Ergebnis Continue reading

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