‘Fahnden nach den Ahnen’

Angekommen in der Wissenschaft!

Der Spiegel Nr. 21 /20.5.2017, S. 100-103.

Genealogy – Genealogie – Ahnenforschung – Familienforschung – Familiengeschichtsforschung

Schöne PR  -  für den Verein für Computergenealogie und die Deutsche Zentralstelle für Genealogie

Mein kleiner Rezensionsversuch in der nur für Vereinsmitglieder zugänglichen Internen Mailingliste des Vereins.

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Die Crux mit den Genealogischen Online-Datenbanken

Das Schicksal unserer in GEDCOMs gekleideten Vorfahren

  • Online-Datenbanken sind (Ver-)Sammlungsorte unserer Vorfahren.
  • Manche der Ahnen dürfen sich dort freiwillig aufhalten. Sie haben wenig Anlass zur Klage.
  • Andere werden gegen Ihren Willen gezwungen, ein Spiegelbild neben sich zu ertragen oder – viel unerträglicher – sich neben verunstalteten Klons ihrer selbst wiederzufinden.
  • Sie können sich nicht gegen Verstümmelung und Verleumdung wehren.
  • Sie haben keine Stimme. Unter den unsäglichen Kopien ihrer selbst müssen sie um ihre Identität fürchten.
  • Ohne Papiere, die in ihrer Welt Quellen heißen, können sie sich nicht einmal ausweisen.
  • Wie Sklaven auf den Markt getrieben, müssen sie das „Mätschen“ einiger Datenbankherren erdulden.
  • Ihre Hilfeschreie werden nicht gehört. Ihre Flüche dringen nicht an das Ohr ihrer Erzeuger.

HILFE!

PS. Geht es vielleicht so besser? Ich hoffe es.

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Briefmarken sammeln ist doof! (?) -

- finde ich heute. Und doch habe ich Jahrzehnte meiner Freizeit damit verbracht. Heute sammle ich Ahnen, was manchem auch doof erscheint. Eine Verbindung zwischen diesen beiden Verrücktheiten ist die Postkarte. Beim Aufräumen wagte ich einen Blick in alte Schachteln und fand unter sogenannten Ganzsachen die zwei genealogisch-geschichtlich interessanten Postkarten.

Am 13. Januar 1956 bedankt sich meine Großmutter aus Graal-Müritz für ein Weihnachtspaket mit Lebensmitteln und schickt ein Bild von Wilhelm Pieck. Wenn das 'mal nicht feine Ironie war!

Regelmäßig wurden wegen des Mangels im Osten Päckchen mit Kaffee, Nylons und anderem Gewünschten von West nach Ost geschickt.

Auf Großvaters Postkarte vom 21.8.1956 ist die Ironie auch verbal deutlich, aber so, dass die DDR-Zensur sie nicht beanstanden kann.

Auf der Rückseite der Karte lobt Großvater Emil seine Enkel, dafür, dass sie im Geschäft der Eltern helfen mit den Worten, “das erkennen wir Aktivisten hier + überall, wo immer es geschieht, hoch an”, und dann wünscht er auf der Vorderseite unserem “Daddy Kraft und Gesundheit, sein Soll zu erfüllen.”

Neben der geschichtlichen Erinnerung aus dem Arbeiter- und Bauernstaat sind durch  Sammeln & Aufbewahren zwei schöne Schriftproben überliefert. Diese Quellen geben aber auch Adressen preis.

Tweets & Posts, die Postkarten von heute, werden “dermaleinst” sicherlich nicht beim Aufräumen gefunden werden.

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